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Mitgliederversammlung 2026 in Kloten


Die diesjährige Mitgliederversammlung der SKOS fand am 11. Juni in Kloten statt. Neben den statuarischen Geschäften stand die Revision der Invalidenversicherung thematisch im Fokus. Im Herbst 2026 will der Bundesrat einen Entwurf für die nächste IV-Revision in die Vernehmlassung schicken. Florian Steinbacher, Vizedirektor BSV und Leiter des Geschäftsfeldes Invalidenversicherung, stellte in Kloten die Leitlinien der nächsten IV-Reform vor. Es gibt viele Vorschläge, wie die Probleme angegangen werden sollen. Ein Vorschlag der IV-Stellenkonferenz sieht vor, für Menschen unter 30 Jahren keine dauerhafte Rente mehr zu sprechen. Auf die Sozialhilfe hätte ein solcher Systemwechsel zweifellos Auswirkungen. An der Mitgliederversammlung wurde daher insbesondere die Frage beleuchtet, wie junge Menschen unterstützt werden können, die für den Arbeitsmarkt «zu krank», für eine IV-Rente jedoch «zu gesund» sind. Die Mitgliederversammlung vom 10. Juni 2027 wird in Delémont stattfinden.
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Parlament

Schuldenerlass beschlossen

Wer Schulden angehäuft hat und den Berg aus eigener Kraft nicht abbauen kann, erhält einmal im Leben die Möglichkeit eines Schuldenschnitts. Dies haben die Eidg. Räte mit dem Sanierungsverfahren für hoch verschuldete Privatpersonen beschlossen. Das Parlament hat das Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (Sanierungsverfahren für natürliche Personen) in der Sommersession verabschiedet. Dies gilt für Menschen, deren Schulden so hoch sind, dass kein Nachlassvertrag realistisch ist. Schuldenberatung Schweiz weist darauf hin, dass die neuen Verfahren nicht sofort zur Verfügung stehen werden. Die ersten Verfahren werden voraussichtlich frühestens ab 2029 eröffnet werden können. 

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Neue Charta

Gesundheitsbezogene Soziale Arbeit

Der Schweizerische Fachverband für gesundheitsbezogene Soziale Arbeit SAGES und der Berufsverband Soziale Arbeit Schweiz AvenirSocial haben gemeinsam die neue Charta Gesundheitsbezogene Soziale Arbeit veröffentlicht. Sie bildet eine fachliche Grundlage zur Bestimmung des spezifischen Auftrags der gesundheitsbezogenen Sozialen Arbeit und stärkt die Positionierung des Arbeitsfelds. Die neue Charta bietet Fachpersonen eine gemeinsame Grundlage für den Auftrag der gesundheitsbezogenen Sozialen Arbeit. Sie beschreibt die Grundprinzipien, Ziele und Zielgruppen sowie die Arbeitsfelder, Angebote und Qualitätsmerkmale.

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Nationale Armutsstrategie

Online-Einführung zum 1. Campus Day

Am 22. Juni hat der 1. Campus Day der Nationalen Armutsstrategie stattgefunden. Die vom Parlament mit der Überweisung der Motion 23.4450 Revaz geforderte Armutsstrategie soll ein langfristiger, verbindender und lernorientierter Rahmen sein, der Akteure über Politikfelder und Ebenen hinweg auf gemeinsame Ziele ausrichtet, Kooperation ermöglicht, Wissen bündelt und dadurch eine breitere und wirksamere Armutsbekämpfung anstösst. Die Unterlagen der Veranstaltung sind unter folgenden Links verfügbar:

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supported re-Entry

Wiedereingliederungsprogramm vom Nationalrat befürwortet

Der Nationalrat hat in der Frühjahrssession die Motion 24.3639 zugunsten eines nationalen Programms «Supported Re-Entry» angenommen. Es richtet sich an Menschen, die nach einer mehrjährigen Unterbrechung wieder eine Stelle finden möchten. Das Programm zielt darauf ab, über mehrere Monate hinweg eine individuelle Begleitung in Form von Coaching sowie einen besseren Zugang zur Finanzierung von Weiterbildungen anzubieten. Das Projekt kommt auch Personen ohne Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung zugute. Arbeitsintegration Schweiz hofft nun auf Annahme auch im Ständerat.

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Gründe und Antworten

Mehr junge Menschen bei der IV

Immer mehr junge Menschen wenden sich wegen psychischer Erkrankungen an die Invalidenversicherung (IV). Im Auftrag der IV-Stelle Kanton Bern hat die BFH untersucht, was hinter diesem Anstieg steht und wie die Unterstützungsangebote ausgestaltet werden sollen. Gefragt sind Antworten, die medizinische, soziale und institutionelle Perspektiven verbinden.

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Digitale Grundversorgung

IT-Geräte und -Kompetenzen

Um die digitale Grundversorgung der von der Sozialhilfe unterstützten Personen sicherzustellen, sollen die Kosten für eine bescheidene IT-Grundausstattung und den Besuch von Kursen zum Erwerb von IT-Grundkompetenzen als situationsbedingte Leistungen (SIL) durch die Sozialhilfe übernommen werden. Dies empfiehlt die SKOS im 2023 veröffentlichten Merkblatt «IT-Geräte und -Kompetenzen Digitale Grundversorgung». Das Merkblatt wurde aktualisiert.

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Melania Rudin wird neue Geschäftsführerin der SKOS

Melania Rudin tritt auf März 2027 die Nachfolge von Markus Kaufmann an, der nach 10  Jahren als Geschäftsführer der SKOS im März in Pension geht. Melania Rudin ist ausgebildete Pädagogin und Ökonomin und derzeit wissenschaftliche Mitarbeiterin beim SECO. Zuvor war sie Mitglied der Geschäftsleitung des Büros für arbeits- und sozialpolitische Studien (Büro BASS). Sie befasste sich mit Forschungsarbeiten zu Bildungs- und Erwerbsverläufen, Arbeitsmarktintegration, betreuenden Angehörigen, Mindestlöhnen, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Arbeitsmarkt, der öffentlichen Arbeitsvermittlung und den Überbrückungsleistungen für ältere Arbeitslose. 
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SKOS-Blog: Kindesunterhalt und Sozialhilfe infolge neuer Rechtsentwicklung

Im Bereich des Kindesunterhaltsrechts hat sich in den letzten Jahren Einiges bewegt. Die Entwicklungen in Gesetzgebung und Rechtsprechung werfen in der Sozialhilfepraxis Fragen auf. Im Rahmen der laufenden Richtlinienrevision überprüft die SKOS daher ihre bisherigen Empfehlungen. Die SKOS beantwortet einige zentrale rechtliche Fragen, welche Unterhaltsklagen durch das mit Sozialhilfe unterstützende Gemeinwesen aufwerfen.

Zum Blogbeitrag

Amanda Ioset – ein Gespräch über Bilanz und Herausforderungen

Amanda Ioset hat 5 Jahre die Artias als Generalsekretärin geleitet. Sie hat sich dafür eingesetzt Plattformen zu schaffen und Kräfte zu bündeln. Sie stärkte die Stimme der Westschweiz und intensivierte gleichzeitig die Zusammenarbeit mit der SKOS. Ihre Nachfolge übernimmt Sarah Mariéthoz-Fontaine am 1. September 2026. Wir haben uns mit Amanda Ioset über ihre Bilanz unterhalten.

ZUM INTERVIEW

 
8. Sept.: Forum SKOS und Städteinitiative zum THEMA «Künstliche Intelligenz – eine Unterstützung für Sozialdienste»

Künstliche Intelligenz ist längst im Arbeitsalltag angekommen. Sie erleichtert uns bereits die Erledigung vieler Aufgaben - ob bewusst oder unbewusst eingesetzt. Doch was bedeutet die KI für Organisationen im Sozialbereich? Wie kann sie sinnvoll eingesetzt werden? Das Forum von SKOS und Städteinitiative nimmt KI aus der Organisationsperspektive in den Blick und bezieht die Auswirkungen auf die Arbeit mit Klient:innen ein. Sozialdienste werden über ihre Erfahrungen, Lernprozesse und Herausforderungen berichten.
INFORMATIONEN & PROGRAMM

10./11. Sept.: KOKES-Tagung «Schutz und Untersstützung im Zwangskontext»

 

Die KOKES-Tagung widmet sich der Frage, wie Schutz und Unterstützung im Zwangskontext gelingen kann und worauf dabei geachtet werden muss. Fachpersonen müssen sich ihrer Macht und Verantwortung stets bewusst sein. Das gilt nicht nur im Kindes- und Erwachsenenschutz, sondern auch in der Sozialhilfe. Die KOKES-Tagung gibt Anlass, die Anwendung von Zwang grundsätzlich zu reflektieren und Alternativen zu überlegen. Die Tagung ist ausgebucht. Für weitere Interessierte wird ein Live-Stream angeboten.

INFORMATION & ANMELDUNG

10. Nov.: Dialog 2030 - Nachhalatigkeit und Sicherheit

Nachhaltigkeit und Sicherheit sind untrennbar miteinander verbunden. Am diesjährigen Dialog 2030 diskutieren Akteure aus den unterschiedlichen Bereichen, wie nachhaltige Entwicklung die Grundlage für Frieden, Stabilität und menschliche Sicherheit beitragen kann und inwiefern ökologische und soziale Stabilität unsere Sicherheit stärken. Die Veranstaltung Dialog 2030 ermöglicht den Austausch zwischen Bund und Stakeholdergruppen und will die koordinierte und wirkungsvolle Umsetzung der Agenda 2030 ermöglichen.
Information & Anmeldung



17. NOVEMBER SKOS-WEITERBILDUNG:
EINFÜHRUNG IN DIE ÖFFENTLICHE SOZIALHILFE

Die Weiterbildung der SKOS vermittelt Grundlagen zur Ausgestaltung der Sozialhilfe und zur Umsetzung der SKOS-Richtlinien, zu Verfahrensgrundsätzen, zum Prinzip der Subsidiarität und zur Budgetberechnung. Die Weiterbildung richtet sich an Fachleute der Sozialen Arbeit, Sachbearbeitende von Sozialdiensten und Mitglieder von Sozialbehörden. Für Personen, die neu in der Sozialhilfe tätig sind oder ihr Wissen auffrischen wollen, eignet sich der Kurs besonders.
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12./14. Jan. 2027: SKOS-Bildungsangebot «KI im Kontext öffentlicher Sozialhilfe»

In der Praxis der Sozialdienste stehen Leitungs- und Fachpersonen vor der Frage, wie Künstliche Intelligenz (KI) gezielt und verantwortungsvoll eingesetzt werden kann. Die Weiterbildung richtet sich an Leitungs‑ und Fachpersonen öffentlicher Sozialdienste, die KI‑Chancen verstehen, Risiken einschätzen und KI im Arbeitsalltag zielgerichtet einsetzen wollen. Der Workshop für Leitungspersonen vermittelt Grundlagen zu den technischen, organisatorischen, ethischen und rechtlichen Rahmenbedingungen von KI, welche die Basis für eine eigene KI-Strategie bilden. Im Workshop für Fachpersonen der Sozialen Arbeit sowie der Administration werden praxisnahe Grundlagen, Anwendungsbeispiele und ethische Orientierung für einen verantwortungsvollen KI‑Einsatz diskutiert. Das Programm umfasst je einen halbtägigen Präsenz-Workshop und ein 2,5 stündiges online Follow up.
Information & Anmeldung

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