4. März - Webinarreihe : social prescribing
Das soziale Rezept ist ein Mittel für Gesundheitsfachkräfte, um Patienten und Patientinnen mit einer Reihe von nicht medizinischen Dienstleistungen in der Gemeinde in Verbindung zu bringen, um ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu verbessern. Dies kann dazu beitragen, die zugrunde liegenden Ursachen für Probleme auf Ebene der Gesundheit und des Wohlbefindens anzugehen, anstatt nur die Symptome zu behandeln. Somit ist das soziale Rezept ein ganzheitlicher Ansatz in der Gesundheitsversorgung, der eine gemeindebasierte integrierte Versorgung fördert.
Programm
19. März : «Update: Sozialhilferecht-Datenbank»
Seit gut 15 Jahren existiert das Projekt «Sozialhilferecht-Datenbank». Die Datenbank bietet schweizweit einmalig Zugang auf kantonale Rechtsprechung und Gesetzgebung sowie relevante Entscheide des Bundesgerichts im Bereich des Sozialhilferechts. Auch die SKOS-Richtlinien sowie verschiedene Publikationen zum Sozialhilferecht sind aufgeschaltet. Die Datenbank wird laufend aktualisiert. Neben Soziale Arbeit-HSLU und der Weblaw AG ist auch die SKOS Projektpartnerin. Die Sozialhilferecht-Datenbank erfuhr Erneuerungen und Updates, die den Zugang zur Nutzung nochmals erleichtert. Das vorliegende Webinar ist exklusiv für Mitglieder der SKOS organisiert und soll die entsprechenden Neuerungen näherbringen, den Umgang mit dem Tool sowie die Vorteile für die Arbeit (sei es für die Forschung oder Praxis) präsentieren. Franz Kummer, CEO der Weblaw AG, wird die Neuerungen und Details präsentieren und steht für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Programm
26. März - Bieler Tagung : junge Erwachsene in prekären Lebenssituationen
Für junge Erwachsene in der Sozialhilfe (18-25 Jahre) sind die Hürden im Zusammenhang mit dem Übergang ins Erwachsenenleben - Zugang zu Bildung, Berufseinstieg, Umgang mit knappen finanziellen Mitteln - besonders hoch. Im Mittelpunkt der Tagung steht die Frage, wie die Sozialhilfe junge Erwachsene in dieser kritischen Phase unterstützen kann. Der Schwerpunkt liegt auf innovativen Ansätzen und der Zusammenarbeit zwischen Institutionen, Verbänden und Akteuren vor Ort.
Programm
11. Juni - Mitgliederversammlung : Die Revision der Invalidenversicherung und ihre Auswirkung auf die Sozialhilfe
Der Bundesrat will bis Ende 2026 einen Entwurf für die nächste IV-Revision in die Vernehmlassung schicken. Es gibt bereits Vorschläge, wie die Probleme angegangen werden sollen. Ein Vorschlag der IV-Stellenkonferenz sieht vor, für Menschen unter 30 Jahren keine dauerhafte Rente mehr zu sprechen. Auf die Sozialhilfe hätte ein solcher Systemwechsel zweifellos Auswirkungen. An der MV 2026 werden die Vorschläge und Ideen für die anstehende IV-Revision vorgestellt und ihre Auswirkungen auf die Sozialhilfe diskutiert. PROGRAMM
18. Juni - Prekäre Arbeit, prekäre Gesundheit: Wege aus neuen Formen sozialer Unsicherheit
Die 6. nationale Tagung «Gesundheit & Armut» der BFH untersucht die gesundheitlichen Folgen neuer Arbeitsverhältnisse und widmet sich der Frage, wie sich soziale Ungleichheiten in der Arbeitswelt erkennen und überwinden lassen. Flexibilisierung, Digitalisierung und Globalisierung haben neue, oft atypische Erwerbsformen hervorgebracht. Diese Entwicklungen beeinflussen auch die physische und psychische Gesundheit der Betroffenen. Die Tagung bietet Raum für wissenschaftliche Beiträge, gesundheits- und sozialpolitische Analysen sowie Praxisbeispiele aus Verwaltung und Zivilgesellschaft.
PRogramm
8. September - Forum SKOS und Städteinitiative: KI als Hilfsmittel für Sozialdienste
Die Veranstaltung nimmt KI aus einer klaren Organisationsperspektive in den Blick und bezieht die Auswirkungen auf Klient:innen konsequent mit ein. Wir unterscheiden zwischen KI als Werkzeug zur Prozessunterstützung, bereits genutzten Anwendungen sowie den damit verbundenen (berufs-)ethischen und datenschutzrechtlichen Fragestellungen. Im Zentrum stehen Fragen wie Was ist KI – was nicht? Wohin entwickeln sich die Anwendungen? Sozialdienste berichten über ihre bisherigen Erfahrungen, Lernprozesse und Herausforderungen. Gemeinsam beleuchten wir Chancen, Risiken und Grenzen, insbesondere in Bezug auf Qualitätssicherung und den unverzichtbaren Mensch-zu-Mensch-Kontakt. WEITER |