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Schnittstelle KES und Sozialhilfe


Die neue Ausgabe des Fachmagazins der SKOS Die Sozialhilfe erscheint am 2. März und zum ersten Mal werden alle Mitglieder der SKOS sie erhalten, nachdem das Abonnement 2026 in den Mitgliedstarif integriert wurde. Die aktuelle Ausgabe beleuchtet die Zusammenarbeit in einer komplexen Beziehung. Bietet die persönliche Beratung hinsichtlich Kinder- und Erwachsenenschutz ausreichend Unterstützung oder muss eine Beistandschaft angeordnet werden? Wie erkenne ich als Sozialarbeiter:in, dass die KESB eingeschaltet werden muss? Wie definieren sich Melderechte und -pflichten? Was für Voraussetzungen sind Bedingung, damit die Zusammenarbeit mit dem KES möglichst gut funktioniert? Der Schwerpunkt sucht Antworten auf diese Fragen und wirft einen Blick zurück in die Geschichte der Pflegkinder. Im neuen Magazin finden Sie ferner ein Gespräch mit Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider über Armutsmonitoring und Armutspolitik, den neuen Verhaltenskodex für die Soziale Arbeit und ein Tool aus Genf, das bei Analyse und Organisation der Betreuung von Klienten mit sozialen und gesundheitlichen Problemen Unterstützung bietet.

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Deprivation

Jedes siebte Kind in wichtigen Lebensbereichen benachteiligt

Im Jahr 2024 waren 4,9% der Kinder unter 16 Jahren in der Schweiz von mindestens drei kinderspezifischen Deprivationen betroffen. Kinder in Haushalten mit tiefen Einkommen und Kinder in Einelternhaushalten waren mit rund 14% deutlich häufiger benachteiligt. Dies sind einige Ergebnisse der Erhebung über die Einkommen und Lebensbedingungen (SILC) des Bundesamtes für Statistik (BFS), die 2024 ein Modul zur Deprivation und Gesundheit der Kinder enthielt. Mit der aktuell laufenden Richtlinienrevision wird dieses Thema aufgegriffen. Mit einem Zuschlag auf dem Grundbedarf soll die materielle Situation der Kinder in der Sozialhilfe verbessert werden. Die Resultate der Vernehmlassung werden im nächsten Newsletter veröffentlicht.

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Eidg. Parlament

Entschuldungsverfahren stösst auf grosse Zustimmung

Die Zustimmung zur Einführung von Sanierungsverfahren für hoch verschuldete natürliche Personen ist durch alle politischen Lager gross. Nachdem der Nationalrat im Winter sich für die neuen Sanierungsverfahren ausgesprochen hatte, hat sich nun die vorberatende Kommission des Ständerats damit befasst und sie  (25.019) mit nur 1 Gegenstimme ihrem Rat zur Annahme empfohlen. Der Ständerat wird sich in der Frühjahrssession mit der Vorlage befassen. Zu diskutieren geben wird die Dauer des Abschöpfungsverfahrens bei einem ausserordentlichen Vermögensanfall.

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Evaluationsbericht

Erschwert vermittelbare und ältere Arbeitslose

Im Rahmen des «Impulsprogramms zur Förderung der Wiedereingliederung von erschwert vermittelbaren und älteren Arbeitslosen» setzten 22 Kantone 35 Projekte zu 7 Handlungsfeldern um: Job Coaching, Intensivierung der Beratung, Stärkung der Beratungskompetenz, Weiterentwicklung von arbeitsmarktlichen Massnahmen, Selbstlernformate, Förderung digitaler Kompetenzen, etc. Eine externe Evaluationen und eine übergreifende Synthese zeigen, welche Ansätze besonders wirksam sind.

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Invalidenversicherung

Leitlinien für die Revision

Der Bundesrat hat die Leitlinien für eine neue IV-Revision publiziert. Er will damit: a) Junge Erwachsene mit psychischen Erkrankungen stärker unterstützen mit einer Integrationsleistung statt einer Rente.  b) Junge, Geringqualifizierte und Personen mit tiefem Einkommen, besser unterstützen; und die finanzielle Lage der IV stabilisieren. Die SKOS begrüsst die Stossrichtung mit dem Fokus auf junge Erwachsene und bessere Bildung für Personen mit tiefem Einkommen. 

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Sozialinfo

Die Bedeutung der SKOS-Richtlinien

Peter Mösch Payot, Verantwortlicher Experte Sozialversicherungsrecht bei Sozialinfo, beschreibt in einem aktuellen Bericht die Bedeutung der SKOS-Richtlinien als Teil der Rechtsgrundlagen des Sozialhilferechts für die Praxis. Er erläutert die  aktuellen Entwicklungen und die Wirkungsweise der SKOS-Richtlinien. Die Regeln zur Sozialhilfe, namentlich auch die Richtlinien der SKOS, entwickelten sich dynamisch. «Das entsprechende Wissen ist zentral für Fachpersonen der Sozialen Arbeit, die in der Sozialhilfe tätig sind, oder die Sozialhilfebeziehende beraten.»

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Genf

Wegmarken vor Beantragung von Sozialhilfe

Seit 2023 verzeichnet der Kanton Genf einen starken Anstieg der Zahl der Sozialhilfeanträge. Das Hospice général hat eine Studie in Auftrag gegeben, um besser zu verstehen warum. Die Studie zeigt, welche Wegmarken Sozialhilfebeziehende vor ihrem Antrag auf Sozialhilfe passiert haben: Verlust des Arbeitsplatzes, Veränderungen der Familiensituation und Gesundheitsprobleme. In drei Viertel der Fälle sind bei den vom Hospice général unterstützten Personen mindestens zwei dieser Faktoren kumuliert.

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Caritas Forum 2026

Armut hier und heute – wo steht die soziale Schweiz?

Caritas Schweiz feiert im 2026 ihr 125-Jahr-Jubiläum. Am Jubiläums-Forum hat Caritas Schweiz die Gegenwart und Zukunft der Schweizer Armutspolitik analysiert. Mit Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider und Vertreter:innen aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Forschung wurden Ursachen dargelegt und Lösungsvorschläge vorgestellt, «um der Vision einer gerechteren Gesellschaft, einer Schweiz ohne Armut – endlich – näher zu kommen», so Caritas. Die Anzahl Menschen in prekären finanziellen Verhältnissen nehme seit Jahren zu.

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Wohnen

Herausforderungen und Handlungsansätze

Auch nach der Senkung des Referenzzinssatzes bleibt die Wohnsituation, insbesondere für armutsbetroffene und armutsgefährdete Personen, schwierig. Die SKOS analysiert die aktuellen Entwicklungen und aktualisiert Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten für Sozialdienste in einem neuaufgelegten Grundlagenpapier.

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4. März - Webinarreihe : social prescribing

Das soziale Rezept ist ein Mittel für Gesundheitsfachkräfte, um Patienten und Patientinnen mit einer Reihe von nicht medizinischen Dienstleistungen in der Gemeinde in Verbindung zu bringen, um ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu verbessern. Dies kann dazu beitragen, die zugrunde liegenden Ursachen für Probleme auf Ebene der Gesundheit und des Wohlbefindens anzugehen, anstatt nur die Symptome zu behandeln. Somit ist das soziale Rezept ein ganzheitlicher Ansatz in der Gesundheitsversorgung, der eine gemeindebasierte integrierte Versorgung fördert.

Programm

19. März : «Update: Sozialhilferecht-Datenbank»

Seit gut 15 Jahren existiert das Projekt «Sozialhilferecht-Datenbank». Die Datenbank bietet schweizweit einmalig Zugang auf kantonale Rechtsprechung und Gesetzgebung sowie relevante Entscheide des Bundesgerichts im Bereich des Sozialhilferechts. Auch die SKOS-Richtlinien sowie verschiedene Publikationen zum Sozialhilferecht sind aufgeschaltet. Die Datenbank wird laufend aktualisiert. Neben Soziale Arbeit-HSLU und der Weblaw AG ist auch die SKOS Projektpartnerin. Die Sozialhilferecht-Datenbank erfuhr Erneuerungen und Updates, die den Zugang zur Nutzung nochmals erleichtert. Das vorliegende Webinar ist exklusiv für Mitglieder der SKOS organisiert und soll die entsprechenden Neuerungen näherbringen, den Umgang mit dem Tool sowie die Vorteile für die Arbeit (sei es für die Forschung oder Praxis) präsentieren. Franz Kummer, CEO der Weblaw AG, wird die Neuerungen und Details präsentieren und steht für Fragen und Anregungen zur Verfügung.
Programm

26. März - Bieler Tagung : junge Erwachsene in prekären Lebenssituationen

Für junge Erwachsene in der Sozialhilfe (18-25 Jahre) sind die Hürden im Zusammenhang mit dem Übergang ins Erwachsenenleben - Zugang zu Bildung, Berufseinstieg, Umgang mit knappen finanziellen Mitteln - besonders hoch. Im Mittelpunkt der Tagung steht die Frage, wie die Sozialhilfe junge Erwachsene in dieser kritischen Phase unterstützen kann. Der Schwerpunkt liegt auf innovativen Ansätzen und der Zusammenarbeit zwischen Institutionen, Verbänden und Akteuren vor Ort.

Programm

11. Juni - Mitgliederversammlung : Die Revision der Invalidenversicherung und ihre Auswirkung auf die Sozialhilfe

Der Bundesrat will bis Ende 2026 einen Entwurf für die nächste IV-Revision in die Vernehmlassung schicken. Es gibt bereits Vorschläge, wie die Probleme angegangen werden sollen. Ein Vorschlag der IV-Stellenkonferenz sieht vor, für Menschen unter 30 Jahren keine dauerhafte Rente mehr zu sprechen. Auf die Sozialhilfe hätte ein solcher Systemwechsel zweifellos Auswirkungen. An der MV 2026 werden die Vorschläge und Ideen für die anstehende IV-Revision vorgestellt und ihre Auswirkungen auf die Sozialhilfe diskutiert.  
PROGRAMM

18. Juni - Prekäre Arbeit, prekäre Gesundheit: Wege aus neuen Formen sozialer Unsicherheit

Die 6. nationale Tagung «Gesundheit & Armut» der BFH untersucht die gesundheitlichen Folgen neuer Arbeitsverhältnisse und widmet sich der Frage, wie sich soziale Ungleichheiten in der Arbeitswelt erkennen und überwinden lassen. Flexibilisierung, Digitalisierung und Globalisierung haben neue, oft atypische Erwerbsformen hervorgebracht. Diese Entwicklungen beeinflussen auch die physische und psychische Gesundheit der Betroffenen. Die Tagung bietet Raum für wissenschaftliche Beiträge, gesundheits- und sozialpolitische Analysen sowie Praxisbeispiele aus Verwaltung und Zivilgesellschaft. 

PRogramm

8. September - Forum SKOS und Städteinitiative: KI als Hilfsmittel für Sozialdienste 

Die Veranstaltung nimmt KI aus einer klaren Organisationsperspektive in den Blick und bezieht die Auswirkungen auf Klient:innen konsequent mit ein. Wir unterscheiden zwischen KI als Werkzeug zur Prozessunterstützung, bereits genutzten Anwendungen sowie den damit verbundenen (berufs-)ethischen und datenschutzrechtlichen Fragestellungen. Im Zentrum stehen Fragen wie Was ist KI – was nicht? Wohin entwickeln sich die Anwendungen? Sozialdienste berichten über ihre bisherigen Erfahrungen, Lernprozesse und Herausforderungen. Gemeinsam beleuchten wir Chancen, Risiken und Grenzen, insbesondere in Bezug auf Qualitätssicherung und den unverzichtbaren Mensch-zu-Mensch-Kontakt.
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Nichtbezug leicht zurückgegangen

Das Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt (WSU) des Kantons Basel Stadt hat bereits zum zweiten Mal das Ausmass des Nichtbezugs von finanziellen Unterstützungsleistungen im Kanton Basel-Stadt schätzen lassen. Die Studien haben gezeigt, dass die absolute Zahl der Nichtbeziehenden im untersuchten Zeitraum (2015/2016-2022) bei allen Leistungen ausser der Prämienverbilligung zurückgegangen ist.


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