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Einsamkeit und Armut - die neue Ausgabe des Fachmagazins DIE SOZIALHILFE


Seit der Coronavirus-Pandemie ist Einsamkeit stärker ins kollektive Bewusstsein gerückt. Die Tatsache, dass von Armut betroffene Menschen überdurchschnittlich häufig einsam sind, wird jedoch noch immer kaum berücksichtigt. Der Schwerpunkt des Themendossiers der neuen Ausgabe der Fachzeitschrift Die Sozialhilfe zeigt wissenschaftliche Erkenntnisse, die den Zusammenhang zwischen Armut und Einsamkeit beleuchten. Fachleute der Sozialhilfe geben Empfehlungen um Einsamkeit zu erkennen, Scham und Informationsbarrieren zu überwinden und so die soziale Integration gezielt zu fördern.
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Schweiz

Erster Monitoringbericht zur Armut in der Schweiz

Rund 8% der Schweizer Bevölkerung leben mit einem Einkommen unterhalb des Existenzminimums. Das Ziel der Armutsbekämpfung im Land ist somit noch nicht erreicht. Zu diesem Schluss kommt der erste nationale Armutsmonitoringbericht, den der Bundesrat an seiner Sitzung vom 26. November 2025 verabschiedet hat. Die Publikation enthält eine umfassende Analyse der Armutssituation und der Armutsbekämpfungspolitik in der Schweiz. Sie dient als Grundlage für die Ausarbeitung einer nationalen Strategie zur Armutsbekämpfung bis 2027.

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bewerbungsphase eröffnet

Rat für Armutsfragen für den Dialog mit Politik, Verwaltung und Gesellschaft

Der neue Rat für Armutsfragen hat zum Ziel, eine nachhaltige partizipative Struktur für Menschen zu schaffen, die von Armut betroffen sind. Dort können sie ihre Interessen vertreten und ihre Erfahrungen einbringen. Der Rat fördert den Dialog mit Politik, Verwaltung und Gesellschaft und gibt innovative Impulse für die Prävention und Bekämpfung von Armut. Bewerbungen können bis zum 31. Januar 2026 eingereicht werden.

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statistik

Sozialhilfequote bleibt 2024 unter dem langjährigen Schnitt

Im Jahr 2024 haben in der Schweiz 256 000 Personen mindestens einmal eine finanzielle Leistung der wirtschaftlichen Sozialhilfe erhalten. Die Anzahl Sozialhilfebeziehender bleibt gemäss der Mitteilung des Bundesamts für Statistik weitgehend stabil, die Sozialhilfequote liegt bei 2,9 % und damit nur leicht über dem Vorjahreswert (2023: 2,8 %) und unter dem langjährigen Schnitt. Das BFS teilte ferner mit, dass die Sozialhilfestatistik modernisiert wird, womit die Lage der Sozialhilfebeziehenden in der Schweiz künftig rascher und genauer abgebildet werden kann. Ab dem Datenjahr 2025 (Publikation 2026) beruhen die Auswertungen erstmals ausschliesslich auf modernisierten Daten.

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Broschüre 

«Sozialhilfe kurz erklärt» – neu als Webversion

Die Broschüre «Sozialhilfe kurz erklärt» ist neu auch als Webversion verfügbar. Sie erklärt auf leicht verständliche Weise, wie die Sozialhilfe funktioniert und liefert Fakten zum Verständnis des Sozialhilfesystems. Mit dieser Broschüre möchten die Gründungsorganisationen der Charta dazu beitragen, dass die Sozialhilfe besser verstanden wird und die Debatte darüber objektiv geführt wird.

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Personalbedarf

Caseload Converter weiterentwickelt und verbessert

Der Caseload Converter ermöglicht es Sozialdienstleitenden, den Personalbedarf für ihren Sozialdienst zu ermitteln. Er ist für polyvalente als auch für auf Sozialhilfe spezialisierte Sozialdienste unabhängig von ihrer Grösse nutzbar. Zurzeit haben 61 kommunale und regionale Sozialdienste eine Lizenz erworben. In Folge eines im Herbst durchgeführten Webinars, durch das die SKOS wertvolle Rückmeldungen erhielt, wird der Rechner weiter verbessert.

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Diskussionspapier

Was Klimawandel mit Sozialhilfe zu tun hat

Der Klimawandel verschärft soziale Risiken: Menschen mit knappen Ressourcen haben weniger Möglichkeiten, sich vor den negativen Auswirkungen zu schützen. Auch braucht es für eine gerechte Klimatransformation ein waches Auge für Verteilungsfragen – die Sozialhilfe kann dazu ihren Beitrag leisten. Eine Arbeitsgruppe der Kommission Sozialpolitik und Sozialhilfe (SoSo) der SKOS hat sich mit diesen Zusammenhängen befasst und die Rolle der Sozialhilfe beleuchtet.

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Caritas

Neue App zur Unterstützung von Menschen in Armut

Wer in der Schweiz zu wenig Geld zum Leben hat, kann im Caritas-Markt zu stark vergünstigten Preisen einkaufen. Nun erweitert die Caritas das Angebot: Die neue App «Bonus+» gewährt zusätzliche Rabatte, informiert über weitere Unterstützungsangebote und schafft Grundlagen, um Armut besser zu verstehen. Die App hat im November beim «Best of Swiss Apps» den 1. Preis in der Kategorie Barrierefreiheit (Accessibility) gewonnen.

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Stettlen Vechigen (BE)

«Zäme stercher – stronger together»

Der Sozialdienst Stettlen Vechigen (BE) hat in Zusammenarbeit mit dem Fitnesscenter Kraftakt das Pilotprojekt «Zäme stercher – stronger together» umgesetzt. Ziel war es, über den Sport die Selbstwirksamkeit und die soziale Einbindung von Sozialhilfebeziehenden der Gemeinden Stettlen und Vechigen zu stärken. Während sechs Monaten konnten 20 Sozialhilfebeziehende kostenlos trainieren und an Begegnungsanlässen sowie an Workshops dabei sein. Die Teilnahme am Projekt war freiwillig. Die Wirkung war erfreulich. 

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Bezahlte Partnerschaft
Case Management in der erwerbsorientierten Eingliederung

Unterstützen Sie Menschen auf ihrem Weg (zurück) in die Arbeitswelt. Arbeiten Sie erfolgreich mit Arbeitgebenden zusammen und bilden Sie sich in Advanced Leadership weiter.

 

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Waadt: Umstrittener Bericht zur Sozialhilfe

Der Regierungsrat des Kantons Waadt hat einen Bericht veröffentlicht, der die Schlussfolgerungen eines Berichts der Waadtländer Industrie- und Handelskammer zur Effizienz der Kantonsverwaltung im Bereich der Sozialpolitik im Allgemeinen und der Sozialhilfe im Besonderen widerlegt. Die umstrittenen Zahlen betreffen insbesondere den Anteil der Sozialhilfeausgaben, der direkt den Leistungsempfänger:innen zugutekommt. Dieser beträgt entgegen der ursprünglich veröffentlichten Zahl 93 Prozent.

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Thurgau: Anpassung des Grundbedarfs

Der Thurgauer Regierungsrat hat die Änderung der Sozialhilfeverordnung genehmigt. Ab dem 1. Januar 2026 wird der Grundbedarf für einen Einpersonenhaushalt von 1031 Franken auf 1061 Franken erhöht. Auch die Höhe des Vermögensfreibetrags und die Altersgrenze für junge Erwachsene entsprechen neu den SKOS-Richtlinien. Damit wenden 19 Kantone den Grundbedarf gemäss den SKOS-Richtlinien an, 1 Kanton hat eine höhere Pauschale und 6 Kantone eine niedrigere. Die neue Limite für den Vermögensfreibetrag von 6000 CHF wird von 14 Kantonen angewendet. Zwei Kantone haben eine höhere Limite und zehn Kantone eine niedrigere Limite.

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Hearing zur SKOS-Richtlinienrevision: 22. Januar 2026

Zurzeit läuft die Vernehmlassung zur Richtlinienrevision, die eine Verbesserung der Situation von Kindern und Jugendlichen in der Sozialhilfe zum Ziel hat. Sie dauert noch bis am 6. Februar 2026. Die SKOS bietet ihren Mitgliedern am 22. Januar 2026 je ein Hearing in deutsch und französisch an, um offene Fragen zu klären und Vorschläge einzubringen.
Programm & anmeldung



Bieler Tagung: 26. März 2026: Junge Erwachsene in prekären Lebenssituationen

Der Übergang ins Erwachsenenleben ist eine Phase, geprägt von Herausforderungen wie Zugang zu Bildung, berufliche Eingliederung, Umgang mit knappen finanziellen Mitteln und Aufbau eines eigenständigen Lebensprojekts. Für junge Erwachsene in der Sozialhilfe (18-25 Jahre) sind diese Hürden besonders hoch. Die Prekarität wirkt sich direkt auf die psychische Gesundheit, das Selbstwertgefühl und die Perspektiven aus. Im Mittelpunkt der Tagung steht die Frage, wie die Sozialhilfe junge Erwachsene in dieser kritischen Phase unterstützen kann, innovativen Ansätzen und der Zusammenarbeit mit Institutionen, Verbänden und anderen Akteuren vor Ort.

Programm & Anmeldung

 

Intensivere Beratung durch das RAV führt zu häufigerer Rückkehr in den Arbeitsmarkt

Der Kanton Aargau hat ein neues Beratungsangebot für ältere und schwer vermittelbare Stellensuchende eingeführt. Dank einer reduzierten Falllast konnten speziell ausgebildete Integrationsberater die Stellensuchenden intensiver begleiten. Das Büro BASS hat diese Neuerung evaluiert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Massnahme dank der Rückkehr auf den Arbeitsmarkt zu einem signifikanten Anstieg der Abmeldungen bei den RAV geführt und eine Entlastung der Arbeitslosenversicherung bewirkt hat.

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🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟Frohe Festtage 🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟


Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu. Wir möchten uns herzlich bei unseren Mitgliedern und Partner:innen für die engagierte und wertschätzende Zusammenarbeit bedanken. Ihnen allen wünschen wir erholsame Festtage und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr!

Bleiben Sie gesund!

Markus Kaufmann, Geschäftsführer der SKOS
mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

Die SKOS-Geschäftsstelle bleibt vom 22. Dezember bis und mit 4. Januar geschlossen.




SKOS
Monbijoustrasse 22
3000 Bern 14
Schweiz
031 326 19 19







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