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Transformation sozialer Dienste


Die Digitalisierung verändert unseren Alltag – und sie macht auch vor der Sozialen Arbeit nicht halt. Digitale Technologien eröffnen neue Möglichkeiten, stellen die Sozialdienste aber auch vor grosse Herausforderungen. Damit die Transformation gelingt, braucht es sorgfältige Planung, klare Orientierung an den Grundsätzen der Sozialen Arbeit und die aktive Einbindung der Mitarbeitenden. Die neuste Ausgabe des SKOS-Fachmagazins «Die Sozialhilfe» widmet sich diesem Thema in ihrer dritten zweisprachigen Ausgabe und beleuchtet Chancen wie Risiken der Digitalisierung. Sie lädt dazu ein, die digitale Transformation nicht nur als technische, sondern auch als soziale Aufgabe zu verstehen.
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Aktualisiertes SKOS-Merkblatt 

Unterstützung ausländischer Personen aus Drittstaaten

Das aktualisierte Merkblatt gibt einen Überblick über die sozialhilferechtlichen Ansprüche von Drittstaatenangehörigen in der Schweiz. In Tabellenform werden die wichtigsten Bewilligungsarten, deren Voraussetzungen und ihre Bedeutung für die Sozialhilfe dargestellt. Nicht behandelt werden Personen aus dem EU/EFTA-Raum sowie Asyl- und Flüchtlingspersonen. Drittstaatenangehörige dürfen nur unter bestimmten Bedingungen in der Schweiz leben und arbeiten. Aufenthalts- und Arbeitsbewilligungen sind in der Regel zweckgebunden und kantonal beschränkt. Ein Wohnsitz- oder Stellenwechsel erfordert meist ein Gesuch an die Migrationsbehörden.

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Call for Papers Bieler Tagung 2026

Junge Erwachsene in prekären Lebenssituationen

Der Übergang ins Erwachsenenleben ist oft von unsicheren Bildungs- und Berufswegen, knappen finanziellen Mitteln und fehlender sozialer Unterstützung geprägt – mit weitreichenden Folgen für Integration, Selbstständigkeit und Gesundheit. Wir suchen Beiträge aus Forschung, Praxis und Verwaltung, die innovative Ansätze, Programme oder Erfahrungen im Umgang mit dieser Zielgruppe vorstellen. Eingereicht werden können Vorschläge für Plenarvorträge oder Workshops. Ziel ist es, konkrete Handlungsansätze zu entwickeln und den interdisziplinären Austausch zu fördern. Einreichungsfrist: 1. Oktober 2026.

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Internationaler ERfahrungsaustausch

SKOS an europäischer Konferenz für Sozialdienstleistungen vertreten

Die diesjährige European Social Services Conference 2025 in Aarhus (ESSC) stand unter dem Motto «Transforming social services - Where Care meets Tech». An der Konferenz wurden neue digitale Projekte und Entwicklungen präsentiert. Die Diskussionen kreisten um die rasenden Entwicklungen, die der Pflege und Sozialen Arbeit hilfreiche Unterstützungen bieten können, aber gleichzeitig Selbstverständlichkeiten der Sozialen Arbeit, wie Inklusion, Menschenwürde und Partizipation vor neue Fragen stellen. Die SKOS präsentierte  auf der Konferenz den digitalen Caseload Converter und stiess damit auf reichlich Interesse.

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Forschung

Migration und Mobilität weiterdenken

Die Zeitschrift terra cognita der Eidgenössischen Migrationskommission EKM zeigt in einer Übersicht wichtige Forschungsarbeiten des Nationalen Forschungsschwerpunktes (NFS) «nccr – on the move». Sie beleuchtet unterschiedliche Aspekte der heutigen Situation von Menschen mit Migrationserfahrung sowie der Schweizer Gesellschaft insgesamt. Präsentiert werden Forschungsergebnisse, Zukunftsvisionen und politische Empfehlungen. Mit dieser 41. Ausgabe betont die EKM wie wichtig fundierte wissenschaftliche Analysen sind, als Grundlage für eine faktenbasierte Migrationspolitik und eine praxisnahe Integrationsarbeit.

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Schuldenstatistik

Auffallend viele Alleinstehende und Familien mit Kindern

Im Jahr 2024 suchten 6242 Haushalte erstmals Unterstützung bei Schuldenberatung Schweiz, viele davon Alleinstehende und Familien. Damit bleibt die Zahl der Ratsuchenden auf hohem Niveau und zeigt den anhaltenden Druck auf private Haushalte. Besonders häufig betroffen sind Menschen mit tiefem Einkommen, unsicheren Arbeitsverhältnissen oder gesundheitlichen Belastungen. Die Statistik macht deutlich, wie wichtig frühe Prävention und niederschwellige Beratungsangebote sind. Schuldenberatung Schweiz fordert die Politik auf, ein wirksames Entschuldungsverfahren zu schaffen.

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Überschuldung

Betroffenen Personen soll ein Neustart ermöglicht werden

Der Bundesrat schlägt eine Änderung des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs vor. Neu soll ein Verfahren für Restschuldbefreiung eingeführt werden. Die zuständige Kommission des Nationalrates hat am 29. August einen Kompromiss verabschiedet, der ein dreijähriges Sanierungsverfahren mit Ausnahmen vorsieht. Damit soll überschuldeten Personen eine realistische Chance auf einen wirtschaftlichen Neuanfang gegeben werden. Die SKOS erachtet die  Restschuldbefreiung als sehr wichtig und unterstützt den Kompromiss. Die Artias hat hierzu ein umfassendes Dossier veröffentlicht, das weitere Hintergründe liefert.

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Rechte als Lernende:r kennen

Unterstützung neu auch mittels Chatboot

Viele Lernende leiden unter Stress, Überstunden und unsicheren Arbeitsbedingungen – oft ohne zu wissen, welche Rechte sie haben. Genau hier setzt die Plattform der Gewerkschaftsjugend SGB an: Neu beantwortet ein Chatbot rund um die Uhr Fragen zu Lohn, Ferien, Arbeitszeit oder Konflikten am Arbeitsplatz – kostenlos, anonym und leicht verständlich. Damit erhalten Lernende sofort Orientierung und werden bei komplexeren Fällen an Fachstellen oder die Rechtsberatung verwiesen. Gerade jetzt, da viele Jugendliche ihre Lehre begonnen haben, bietet das Angebot eine wichtige Unterstützung.

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Führung neu denken

BFH startet Monitoring-Projekt zu Führungskräften im Sozialbereich

Führungspersonen sind das Rückgrat sozialer Organisationen – doch wie es ihnen wirklich geht, weiss man oft kaum. Mit dem neuen Forschungsprojekt «Führungskräftemonitoring» will die BFH hier ansetzen: systematisch Daten erheben, Herausforderungen sichtbar machen und Organisationen bei der Personalentwicklung unterstützen. Das mehrjährige Monitoring bietet teilnehmenden Organisationen Auswertungen, Benchmarking und Austauschmöglichkeiten. Eine geschützte Plattform und individuelle Beratung helfen, die Ergebnisse optimal zu nutzen. Engagierte Organisationen sind eingeladen mitzumachen.

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bezahlte Partnerschaft

CAS Kindesschutz bei häuslicher und sexueller Gewalt

Wie Kinder und Jugendliche unterstützen, die von häuslicher oder sexualisierter Gewalt betroffen sind? Als Fachperson im Kindesschutz müssen Sie fachlich fundiert handeln. Dieses CAS-Programm befähigt Sie dazu: Sie besitzen aktuelles Fachwissen und schätzen Hinweise kompetent ein, Sie ermitteln den Unterstützungsbedarf, koordinieren die Zusammenarbeit mit relevanten Stellen und wenden Methoden traumasensibler Gesprächsführung an.

Gestalten Sie wirksame Hilfeprozesse für betroffene Kinder und Jugendliche.

Start: 19. März 2026

Besuchen Sie: fhnw.ch/k08




 
Wechsel in der SKOS-Geschäftsstelle
In der Geschäftsstelle stehen mehrere personelle Veränderungen an. Nach acht Jahren verlässt Iris Meyer die SKOS und übernimmt per 1. November eine neue Aufgabe bei der SODK; ihre Nachfolge wird derzeit bestimmt. Simone Borri erhöht ihr Pensum per 1. Oktober 2025 auf 80 % und übernimmt die Leitung der Administration, während Mathilde Hofer die Kommunikation mit zunächst 20 %, später 40 %, verstärkt. Cécile Send hat per 1. August die Co-Leitung Recht und Beratung übernommen. Ab September geht Andrea Beeler in den Mutterschaftsurlaub, ihre Vertretung übernimmt Tanja Domenig mit einem 60 %-Pensum im Ressort Grundlagen.weiter

 
SKOS-Weiterbildung «Einführung in die Sozialhilfe»

SKOS, 18. November 2025, Winterthur - An zwei Halbtagen erhalten Sie kompakte Grundlagen zur Ausgestaltung der Sozialhilfe, zur Umsetzung der SKOS-Richtlinien, zu Verfahrensgrundsätzen und Subsidiarität sowie die Möglichkeit vertieft aktuelle Praxisfragen zu diskutieren. Aus vier Modulen wählen Sie zwei. Zwei weitere können Sie am 25. Juni 2026 in Olten besuchen.


PRoGRAMM & ANMELDUnG

 
Warum viele Erwachsene keine Weiterbildung besuchen

Rund 30 Prozent der Erwachsenen in der Schweiz verfügen über geringe Grundkompetenzen – nur wenige nehmen jedoch an entsprechenden Weiterbildungsangeboten teil. Das Projekt «Lebenswelten» zeigt: anstrengende Alltage, negative Bildungserfahrungen, stigmatisierende Zuschreibungen oder belastende Lebenslagen halten viele von einer Teilnahme ab. Gleichzeitig wird die Relevanz von Grundkompetenzen erkannt – und das Interesse an Weiterentwicklung ist vorhanden. Die Ergebnisse geben wichtige Impulse für die gestaltung von passgenauen, motivierenden Angeboten. 
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3000 Bern 14
Schweiz
031 326 19 19







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