SODK will mit einem Richtungsentscheid Familienarmut vermindern
Die Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren (SODK) hat an ihrer Plenarversammlung vom 15. Mai 2025 zwei wichtige Neuerungen zu den SKOS-Richtlinien beschlossen: sozialhilfeabhängige Familien sollen neu 50 Franken monatlich pro Kind, max. 200 Franken pro Familie erhalten. Zudem soll die SKOS prüfen, wie situationsbedingte Leistungen (SIL) vereinheitlicht werden können. Die Anpassungen verursachen geschätzt 50 Mio. Franken Mehrkosten. Die Richtlinienkommission erarbeitet nun die konkreten Formulierungen. Die SKOS-Mitglieder können in einer Vernehmlassung von November 2025 bis Februar 2026 dazu Stellung nehmen, Die SODK genehmigt die Anpassungen Ende Mai 2026. Sie treten per 1. Januar 2027 in Kraft.
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Neue Ausgabe des Fachamagazins zu Schulden als soziales Warnsignal
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Überschuldung betrifft breite Teile der Bevölkerung – oft ausgelöst durch Pflichtausgaben wie Steuern oder Krankenkassenprämien. In der aktuellen Ausgabe zeigen wir, warum Schulden kein individuelles Versagen sind, sondern Ausdruck struktureller Probleme. Lesen Sie, welche gesetzlichen Reformen nötig wären und wie Fachstellen in Lausanne und der Zentralschweiz Betroffenen konkrete Perspektiven bieten. Lesen Sie ausserdem über die SKOS-Empfehlungen zur den FamEL sowie Beiträge zur Einarbeitung neuer Mitarbeitender und zur Debatte um Eigenverantwortung.
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SKOS-Richtlinienrevision
Relevante Anpassungen für die Praxis ab 2026
Die SODK-Plenarversammlung hat die zweite Etappe der SKOS-Richtlinienrevision gutgeheissen. Sie bringt in erster Linie relevante Anpassungen für die Praxis. Im Fokus stehen Kinder und Jugendliche, Gleichstellung, persönliche Hilfe und Rechtsberatung. Die Anpassung des Grundbedarfs mit der Methode Mischindex wird beibehalten, der Vermögensfreibetrag beträgt neu 6000 Franken. Die SODK empfiehlt den Kantonen die Anwendung ab 1. Januar 2026. Die neuen Formulierungen sind auf der SKOS-Website in einer Synopse publiziert. Die Übernahme ins Richtlinienportal erfolgt ebenfalls per 1.1.2026.
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neues Merkblatt
Unterstützung von Auslandschweizer:innen
Das neue Merkblatt bietet einen Überblick über die Unterstützungsmöglichkeiten für Auslandschweizer:innen – sowohl in der Schweiz als auch im Ausland. Im Fokus stehen die sozialhilferechtlichen Zuständigkeiten von Kantonen und Gemeinden sowie die Voraussetzungen für eine Unterstützung durch den Bund. Auch besondere Regelungen bei Mehrfachstaatsangehörigkeit oder dringlicher Hilfe werden erläutert. Ferner erläutert es Unterstützungskonstellationen bei Aufenthalt in der Schweiz, wie eine allfällige Rückkehr gehandhabt wird und es listet wertvolle Kontaktadressen.
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SKOS-Mitgliederversammlung 2025
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Integrationsagenda Schweiz und ihre Auswirkungen auf die Sozialhilfe
Donnerstag, 12. Juni 2025 in Stans
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Arbeitsmarktintegration
Bundesrat erhöht Erwerbsquote für Personen mit Schutzstatus S
Der Bundesrat will, dass noch mehr Personen mit Schutzstatus S einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Für jene, die seit mindestens drei Jahren in der Schweiz leben, hat er eine Erwerbstätigenquote von 50 Prozent bis Ende 2025 als Ziel festgelegt. Aktuell haben rund 38 Prozent von ihnen eine Arbeitsstelle. Kantone, welche dieses Ziel nicht erreichen, müssen in Zukunft zusätzliche Massnahmen umsetzen. Das hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 28. Mai 2025 beschlossen. Auf zusätzliche finanzielle Anreize in Form eines Malus bei der Integrationsförderung verzichtet er.
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Prognose bis 2028
Bildungsniveau in der Schweiz steigt
Immer mehr Menschen in der Schweiz haben eine höhere Ausbildung. Das Bildungsniveau wird in den nächsten Jahren voraussichtlich markant ansteigen. Bis 2045 wird in der Schweiz der Anteil der Personen mit Tertiärausbildung stark zunehmen – auf über 60 Prozent (geschätzter Anteil 2025: 48 %). Gleichzeitig nimmt die Zahl jener ohne nachobligatorischen Abschluss kaum mehr ab. Wer nur über einen Sek. II oder gar keinen Abschluss verfügt, dürfte es auf dem Arbeitsmarkt immer schwerer haben, da die Anforderungen an Qualifikationen weiter steigen.
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Digitalisierung
Fachsoftwares für die Soziale Arbeit im Überblick
Der neue Katalog auf der Plattform sozialinfo.ch ermöglicht einen strukturierten Vergleich von Fachsoftwares für die Soziale Arbeit in der Schweiz. Anbieter und Funktionen lassen sich gezielt nach fachlichen Kriterien gegenüberstellen. So unterstützt der Katalog soziale Organisationen dabei, eine fundierte und passgenaue Softwareentscheidung zu treffen – zeitsparend und praxisnah.
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Sucht
Orientierungshilfe für Städte und Gemeinden
In vielen Schweizer Städten hat der Konsum von Crack und Kokain in den vergangenen drei Jahren stark zugenommen – mit sichtbaren Auswirkungen im öffentlichen Raum. Die Städteinitiative Sozialpolitik veröffentlicht dazu eine neue Orientierungshilfe. Sie bietet Grundlagen zur Suchtpolitik, bewährte Praxisbeispiele sowie konkrete Ansätze zu Schadensminderung, Zusammenarbeit und Beruhigung öffentlicher Orte. Ziel ist es, Städte und Gemeinden bei wirksamen lokalen Lösungen zu unterstützen.
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Jahresbericht 2024 der SKOS veröffentlichtDer Jahresbericht 2024 der SKOS ist online verfügbar – vorbehaltlich der Genehmigung durch die Mitgliederversammlung am 12. Juni 2025. Der Bericht gibt Einblick in die Tätigkeiten und Entwicklungen des vergangenen Jahres. ZUM JAHRESBERICHT
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Studie zur Wirkung unterschiedlicher Sanktionen der ArbeitslosenversicherungDie Arbeitslosenversicherung unterstützt Menschen bei Stellenverlust und fordert im Gegenzug eine aktive Mitwirkung bei der Arbeitssuche. Wer diese Pflicht verletzt, muss mit Sanktionen (Taggeldkürzungen) rechnen. Die Wirkung solcher Sanktionen wurde im Rahmen einer Studie im Auftrag des Bundes untersucht. ZUR STUDIE
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