SKOS-Vorstand verabschiedet 2. Etappe der Richtlinienrevision zuhanden der SODK
Der SKOS-Vorstand hat mit Berücksichtigung der Rückmeldungen aus der Vernehmlassung die Vorschläge zur Richtlinienrevision bereinigt. 11 unbestrittene Themen wurden übernommen. Der Grundbedarf soll auch weiterhin gemäss der Mischindexmethode angepasst, der Vermögensfreibetrag auf 6000 Franken angehoben werden. Die Vorschläge im Kapitel Rückerstattung werden zur Überarbeitung zurückgewiesen. Die SODK-Plenarversammlung wird die 2. Etappe der Richtlinienrevision am 15. Mai 2025 behandeln. Die Anpassungen sollen per 1. Januar 2026 in Kraft treten. Der Vernehmlassungsbericht und die Synopse sind auf der SKOS-Webseite verfügbar.
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aktualisiertes Grundlagenpapier
Ursachen und Folgen von Überschuldung
Die SKOS legt mit ihrem aktualisierten Grundlagenpapier «Schulden und Sozialhilfe» Empfehlungen zur Reduktion von Überschuldung vor. Gefordert werden unter anderem ein Restschuldbefreiungsverfahren für rechtmässig bezogene Sozialhilfeleistungen sowie eine verbesserte Koordination von Steuersystem, Betreibungsrecht und Sozialhilfe. Präventive Massnahmen sollen einer Überschuldung frühzeitig entgegenwirken. Der SKOS- Präsident Christoph Eymann erläutert diese Forderungen in einem NZZ-Interview.
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SKOS Grundlagenpapier
Ergänzungsleistungen für Familien
Die SKOS hat das aus dem Jahr 2014 stammende Grundlagenpapier zu Ergänzungsleistungen für Familien (FamEL) umfassend überarbeitet. FamEL sind ein wirksames Instrument zur Reduktion von Familienarmut und zur Entlastung der Sozialhilfe. Das Papier zeigt Erfahrungen aus den Kantonen auf, gibt aktualisierte Empfehlungen für die Einführung von FamEL und empfiehlt ergänzend Massnahmen wie niederschwellige Beratung, Unterstützung im Bildungsbereich und eine bezahlbare Kinderbetreuung.
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Forschung
Zwischenergebnisse zu Recht und Wirklichkeit in der Sozialhilfe
Forscher:innen der Berner Fachhochschule wollten herausfinden welche Faktoren in den Gesetzen den Bezug von Sozialhilfe fördern oder hindern. Sie analysierten kantonale Unterschiede und empfehlen Verbesserungen, um den Zugang gerechter und transparenter zu gestalten. Die Ergebnisse sollen eine umfassende Bewertung der Stärken und Schwächen der kantonalen Systeme ermöglichen und Empfehlungen für Verbesserungen in Gesetzgebung und Anwendungspraxis liefern. Die Co-Projektleitung erklärt ferner im Interview, weshalb sie das Ausmass der Unterschiede überrascht hat.
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Förderung von Grundkompetenzen
IIZ-Arbeitsgruppe verbessert Koordination und Zusammenarbeit
Die Förderung der Grundkompetenzen Erwachsener ist ein gemeinsames Ziel vieler IIZ-Partner – und ein Kernthema der SKOS. 2024 hat die IIZ-Arbeitsgruppe «Grundkompetenzen» ein gemeinsames Verständnis erarbeitet, was Qualität in diesem Bereich bedeutet. Trotz unterschiedlicher Rahmenbedingungen wurde ein breit anwendbarer Qualitätsrahmen geschaffen. Damit die Ansätze in der Praxis wirksam umgesetzt werden können, entsteht bis Sommer 2026 eine praxisnahe Toolbox. Sie wird konkrete Beispiele, Hilfestellungen und bewährte Instrumente bündeln – und so den Akteuren auf Bundes- und Kantonsebene gezielt Unterstützung bieten.
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Sozialhilfe einfach erklärt
Erklärvideos in 14 Sprachen
Auf der Grundlage einer ursprünglichen Idee der SKOS hat das Groupement romand des affaires sociales (GRAS) drei Erklärvideos über die Funktionsweise der Sozialhilfe in der Romandie produziert. Diese Videos bestehen bereits auf Deutsch, Französisch und Italienisch. Jetzt wurden sie auch in die wichtigsten Migrationssprachen (Albanisch, Arabisch, Englisch, Kroatisch, Portugiesisch, Serbisch, Spanisch, Tigrinya, Türkisch, Russisch und Tamil) übersetzt. Die deutsche und die französische Version wurden zudem in Gebärdensprache produziert.
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Angebot an die Sozialdienste
Stiftungsgelder zu vergeben
Die Eugen Renfer Stiftung unterstützt bedürftige und in Not geratene Menschen. Die Zuwendungen im Gesundheitsbereich stellen eine Unterstützung und Ergänzung der staatlichen Fürsorge dar und sind in der Regel auf 2000 Franken pro Gesuch limitiert. Die Gesuche müssen zwingend von einer professionellen Institution eingereicht werden. Die Stiftung leistet keine Beiträge zur Rückzahlung von Steuer- oder Bankschulden, zur Finanzierung von Ausbildungskosten oder zur Deckung allgemeiner Lebenskosten. Die Gesuchseingabe ist sehr einfach.
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Basel-Stadt
Ab Juni Kompetenzstelle Soziales Wohnen (KSW)
Voraussichtlich im Juni 2025 eröffnet der Kanton Basel-Stadt die «Kompetenzstelle Soziales Wohnen» (KSW). Diese zentrale Anlaufstelle unterstützt besonders benachteiligte Personen bei der Wohnungssuche und dem Erhalt ihres Wohnraums. Zudem bietet sie Vermieterinnen und Vermietern von günstigem Wohnraum Beratung und Vermittlung. Die KSW bietet niederschwelligen Zugang, klärt individuelle Wohnsituationen und leitet Sofortmassnahmen wie Notunterkünfte oder Wohnbegleitung ein. Sie verfügt über ein Budget für Massnahmen wie Mietzinsgarantien, Übernahme von Doppelmietzinsen und ambulante Wohnbegleitung. Ziel ist es, Wohnraum zu sichern und Obdachlosigkeit zu verhindern.
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Gegen Fachkräftemangel
Einbezug Geflüchteter in Hochschulbildung
Mit einem neuen Pilotprojekt wollen das SEM und swissuniversities gezielt ein Hochschulstudium für Geflüchtete mit Potenzial fördern. Die Initiative soll helfen, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und das inländische Arbeitskräftepotenzial zu stärken. Fünf Projekte wurden ausgewählt. Das SEM unterstützt das Programm bis 2028 mit insgesamt 1,5 Millionen Franken. Für anerkannte Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene, die den Abschluss einer beruflichen Grundbildung anstreben, besteht bereits seit 2018 die Integrationsvorlehre (INVOL).
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Mitgliederversammlung der SKOS 2025
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«Integrationsagenda und 120 Jahre SKOS» - 12.06.2025, 09:30 bis 16:00 Uhr in Stans Vor 10 Jahren flüchteten innert kurzer Zeit über 60 000 Menschen in die Schweiz. Unser Land war darauf wenig vorbereitet. An der Mitgliederversammlung werden Analysen des bis heute Erreichten und konkrete Beispiele aus den Kantonen vorgestellt. Auf dem Podium werfen zentrale Akteur:innen der Integrationsagenda einen Blick zurück und in die Zukunft.
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Forum SKOS und Städteinitiative
 INFORMATIONEN & ANMELDUNG
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«Change-Management bei der Einführung digitaler Fallführungssysteme» - 18.06.2025, 13:30 bis 18:00 Uhr im Volkshaus, Zürich
Wenn grosse Veränderungen anstehen, ist aktives Change-Management wichtig. Am Forum der SKOS und der Städteinitiative geben zwei Sozialdienste Einblick in die Praxis.
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SKOS Monbijoustrasse 22 3000 Bern 14 Schweiz 031 326 19 19
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