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Bieler Tagung 2025: Wenn bezahlbarer Wohnraum für Armutsbetroffene fehlt 


Die Wohnungsnot verschärft die Armut, wie die 28. Bieler Tagung der SKOS zeigte. Es besteht ein Widerspruch zwischen dem Anspruch auf erschwinglichen Wohnraum für Unterstützte und dem Mangel an solchen Wohnungen. Über 300 Teilnehmende diskutierten über Wohnungsmangel, der dadurch verursachten Armut und Hilfsmassnahmen in zahlreichen Workshops. Im Fokus standen die Unterstützung armutsbetroffener Menschen bei der Wohnungssuche und die Herausforderungen für Sozialdienste in dieser angespannten Lage. Die Anwesenheit der Vertreterin des deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge erlaubte einen Blick über die Grenze.
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Statistik

Armutsquote laut Bundesamt für Statistik stabil

Ergebnisse der Erhebung 2023 über die Einkommen und Lebensbedingungen (SILC) des Bundesamtes für Statistik (BFS) zeigen, dass 2023 in der Schweiz 8,1 Prozent der Bevölkerung oder rund 708 000 Personen von Einkommensarmut betroffen waren. 6,3 Prozent hatten mindestens zwei Arten von Zahlungsrückständen in den letzten 12 Monaten und 5,5 Prozent mussten aus finanziellen Gründen auf wichtige Güter, Dienstleistungen und soziale Aktivitäten verzichten. Der allgemeine Lebensstandard in der Schweiz gehört jedoch nach wie vor zu den höchsten in Europa.

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Dokumentation

Chronologie der Sozialhilfe

Bis zur Jahrhundertwende galt Sozialhilfe in der Schweiz als Recht auf ein würdiges Leben. Danach rückte der Fokus auf «Missbrauch», und die politische Rechte griff das System an, insbesondere die Unterstützung für Nicht-Schweizer. Gleichzeitig wächst die Forderung nach verlässlicher Hilfe für alle – verstärkt durch die Coronakrise. Die 4. Auflage der Chronologie (2025) dokumentiert rund 430 Vorstösse und Entscheide aus der ganzen Schweiz. Sie zeigt die beteiligten Akteur:innen und die Entwicklung von Tendenzen in ihrem zeitlichen, geografischen und politischen Kontext auf.

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SKOS-Mitgliederversammlung 2025

«Integrationsagenda und 120 Jahre SKOS»

Vor 10 Jahren flüchteten innert kurzer Zeit über 60 000 Menschen in die Schweiz. Unser Land war darauf wenig vorbereitet. An der diesjährigen Mitgliederversammlung der SKOS werden Analysen des bis heute Erreichten und konkrete Beispiele aus den Kantonen vorgestellt. Auf dem Podium werfen zentrale Akteur:innen der Integrationsagenda einen Blick zurück und in die Zukunft. Weiter dürfen wir gespannt sein, was der Kurzfilm mit Kommentaren zur SKOS anlässlich ihres 120 Jahr-Jubiläums zeigt.

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Langzeitbezug

Richtungswechsel neu in Ihrem Sozialdienst 

Mit dem Beratungsansatz «Richtungswechsel» sollen Kompetenzerleben und Wohlbefinden von Langzeitbeziehenden verbessert und der Bezug verringert werden. Nach positiven Erfahrungen durch die von der SKOS und der Berner Fachhochschule angebotene Weiterbildung macht die SKOS den Beratungsansatz jetzt in Form eines Schulungsangebots allen Sozialdiensten zugänglich. Die Weiterbildung wird von Sozialarbeitenden geleitet, die bereits Erfahrung mit dem Ansatz gesammelt haben (Peer-to-Peer-Ansatz). 

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Vernehmlassung Entlastungspaket 27

SKOS warnt vor Kürzungen 

Der Bundesrat will mit dem Entlastungspaket 27 den Bundeshaushalt ab 2027 um bis zu 3,6 Mrd. Franken entlasten. Die SKOS warnt in ihrer Stellungnahme, dass die geplante Streichung von Finanzhilfen für die Weiterbildung sowie die Verkürzung der Integrationspauschale die nachhaltige Integration von Armutsbetroffenen und Geflüchteten gefährden. Ohne ausreichende Förderung drohen Rückschritte bei Bildung, Arbeitsmarktintegration und gesellschaftlicher Teilhabe.

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Visuelle Hilfsmittel in der Beratung

Neue Projektwebseite online

Die im Projekt Durchblick entwickelten visuellen Kommunikationshilfen unterstützen Fachpersonen in der sozialen Beratung bei der Vermittlung komplexer Inhalte. Sie strukturieren Gespräche, erklären Abläufe verständlich und helfen im Umgang mit Unterlagen. Die Materialien wurden in der Praxis erprobt und stetig verbessert. Jetzt ist die Projektwebseite online – mit Einblicken, Hintergründen und allen Materialien zum Bestellen.

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Krankentaggeldversicherung

Voraussetzungen, Pflichten und Versicherungsschutz

Der dritte Teil der Fokusartikelreihe von Sozialinfo beleuchtet drei zentrale Fragen zu Krankentaggeldleistungen, die in der Sozialberatung eine wichtige Rolle spielen. Er behandelt die Arbeitsunfähigkeit als Voraussetzung für den Bezug von Krankentaggeldern, die Pflicht zur Schadenminderung der Versicherten – insbesondere bei langfristigen Erkrankungen – sowie den Versicherungsschutz während des Bezugs dieser Leistungen. Die Ausführungen beziehen sich auf Taggelder, die üblicherweise durch kollektive Krankentaggeldversicherungen abgedeckt sind.

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Sozialleistungen

Ausgaben für Sozialhilfe bleiben stabil

2023 entrichteten Bund, Kantone und Gemeinden 8,8 Milliarden Franken für armutsbekämpfende Sozialleistungen. Die Ausgaben für wirtschaftliche Sozialhilfe blieben wie 2022 mit rund 2,5 Milliarden Franken stabil. Seit 2017 sind diese Ausgaben stark zurückgegangen und sind heute auf dem Stand von 2013. Gestiegen sind dagegen die Ergänzungsleistungen: Sie erreichten 5,7 Mrd. Franken, vor allem wegen mehr AHV-/IV-Bezüger:innen und höheren Gesundheitskosten.

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Praktikumsstelle zu vergeben
Wir suchen eine wissenschaftliche Mitarbeiterin oder einen wissenschaftlichen Mitarbeiter (50 % bis 60 %) für ein sechsmonatiges Hochschulpraktikums im Fachbereich Grundlagen von Mitte September 2025 bis Ende März 2026. Das Praktikum umfasst u.a. die Erarbeitung von Grundlagen, Stellungnahmen und Argumentationen im Hinblick auf die Entwicklung der Sozialhilfe in der Schweiz. 
ZUM STELLENINSERAT

 
SKOS-Forum: Einführung digitaler Fallführungssysteme
18.06.2025, 13:30 bis 18:00 Uhr im Volkshaus, Zürich – Forum SKOS und Städteinitiative zum Thema «Change Management bei der Einführung digitaler Fallführungssysteme»: Wenn grosse Veränderungen anstehen, ist aktives Change-Management wichtig. Am Forum der SKOS und der Städteinitiative geben zwei Sozialdienste Einblick in die Praxis. 
INFORMATIONEN UND ANMELDUNG

 
Integrationsagenda Schweiz: Monitoring «Zusammenleben und Partizipation» 
Die Integrationsagenda Schweiz führt ein jährliches Monitoring zur Integrationsförderung durch. Im Förderbereich «Zusammenleben und Partizipation» konnten bislang keine aussagekräftigen Indikatoren für die Operationalisierung des Wirkungsziels zur sozialen Integration entwickelt werden. Deshalb beauftragte das Staatssekretariat für Migration die ZHAW mit einer Grundlagenstudie, die Erkenntnisse darüber liefert, wie die gesellschaftliche Teilhabe von vorläufig Aufgenommenen und Flüchtlingen gemessen werden kann. 
ZUM BERICHT



SKOS
Monbijoustrasse 22
3000 Bern 14
Schweiz
031 326 19 19







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