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Wohnungsnot: erhebliche Schwierigkeiten für Sozialdienste


In den letzten Jahren hat sich die angespannte Lage auf dem Schweizer Wohnungsmarkt weiter verschärft. Besonders betroffen sind Menschen mit geringem Einkommen, sowohl bei der Wohnungssuche als auch bei der Wohnqualität. In der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins der SKOS stellt Initiativen zur Unterstützung und Hilfe für Betroffene vor wie auch Handlungsmöglichkeiten für Sozialdienste. Nach 121 Jahren erscheint die ehemalige ZESO, die nun neu «Die Sozialhilfe» heisst, erstmals zweisprachig. Die Westschweizer Mitglieder der SKOS erhalten nun erstmals eine französische Ausgabe: L’aide sociale – la revue spécialisée de la CSIAS. Einzelne Artikel werden nach wie vor in beiden Sprachen im E-Magazin publiziert.

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NZZ-interview

SKOS-Geschäftsführer kontert Forderungen nach Rückbau

In einem Interview mit der Neuen Zürcher Zeitung stellte SKOS-Geschäftsführer Markus Kaufmann letzte Woche in der Zeitung publizierte falsche Aussagen richtig und konterte Forderungen nach einem Rückbau der Sozialhilfe. Unterstützung erhielt Kaufmann von Matthias Gehrig, Ökonom beim Preisüberwacher und GLP-Gemeinderat in Urtenen-Schönbühl. Dieser unterzog die stark normativen Ausführungen in der NZZ einer evidenzbasierten Analyse. Gehrig kam darin zum Schluss, dass die empirischen Daten das immer wiederkehrende Untergangs-Narrativ nicht stützten.

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«armut ist kein Verbrechen»

SKOS will Nichtbezug verhindern

Nach der Überweisung der Parl.Initiative Marti «Armut ist kein Verbrechen» durch Ständerat und Nationalrat hat die Staatspolitische Kommission die Vernehmlassung zur vorgeschlagenen Gesetzesänderung eröffnet. Die SKOS setzt sich in der Vernehmlassung dafür ein, dass der Begriff der Mutwilligkeit in den definitiven Gesetzestext aufgenommen wird. Zudem schlägt sie vor, die bis 2019 gültige Frist von 15 Jahren Aufenthalt in der Schweiz, nach der der Entzug der Niederlassungsbewilligung grundsätzlich nicht mehr möglich ist, wieder ins Gesetz aufzunehmen.

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Grundlagendokument

Finanzierung in der Grundkompetenzförderung

Eine Arbeitsgruppe im Rahmen der Weiterbildungsoffensive (WBO), in der einige kantonale Bildungsdirektionen, Sozialdienste und Bundesämter vertreten sind, hat ein Grundlagenpapier erarbeitet. Ziel des Dokuments, das in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Verband für Weiterbildung (SVEB) entstand, ist es, die Finanzierungsgrundsätze in der Grundkompetenzförderung in den Bereichen Sozialhilfe, Integrationsförderung, arbeitsmarktliche Massnahmen und Invalidenversicherung aufzuzeigen. 

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Studie

Zu wenig Fachkräfte im Sozialbereich

Die Fachkräftesituation im Sozialbereich ist angespannt und diese Situation wird sich in Zukunft noch verschärfen. Das Forschungsbüro Interface hat im Frühsommer 2024 eine schweizweite Online-Umfrage bei den Arbeitgebenden in allen Arbeitsfeldern des Sozialbereichs durchgeführt. Erstmals liegen somit Daten zu allen Arbeitsfeldern vor. Die Studie wurde von Savoirsocial und SASSA in Auftrag gegeben.

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sterblichkeit

Unterschiede bei der Lebenserwartung

Die Lebenserwartung bei der Geburt liegt in der Schweiz bei 85,8 Jahren für Frauen und bei 82,2 Jahren für Männer (2023). Das Bundesamt für Sozialversicherung hat eine Studie mit neuen Zahlen aktualisiert. Sie zeigt nach wie vor grosse Unterschiede in der Lebenserwartung. Unverheiratete weisen ein höheres Sterblichkeitsrisiko auf als verheiratete Personen. Und: je höher der Bildungsstand, desto höher die Lebenserwartung, bzw., je höher das Erwerbseinkommen, umso niedriger das  Sterblichkeitsrisiko.

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Plattform

Prävention der Radikalisierung:

«Wir bleiben dran!»

Die Plattform www.gegen-radikalisierung.ch  wurde aktualisiert und mit neuen Beispielen von Projekten aus den Kantonen ergänzt. Die Website, die als Referenz im Bereich Prävention von Radikalisierung und gewalttätigem Extremismus dient, gibt Antworten auf verschiedenste Fragen. Die Plattform richtet sich in erster Linie an Mitarbeitende der Sozialdienste und an Fachleute, die mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten.

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Richtlinienrevision: Vernehmlassung abgeschlossen

Von November 2024 bis Februar 2025 fand die Vernehmlassung zur zweiten Revisionsetappe der SKOS-Richtlinien 2023 bis 2027 statt. Es sind 120 Stellungnahmen eingegangen, darunter jene von 25 Kantonen. Auf Basis dieser Rückmeldungen erarbeitet im März 2025 die SKOS-Geschäftsleitung die definitive Version. Diese wird Ende April vom SKOS-Vorstand genehmigt und der SODK-Plenarversammlung Mitte Mai vorgelegt. Die Anpassungen sollen ab dem 1. Januar 2026 in Kraft treten.

Mehr Informationen
Bezahlte Partnerschaften

Gemeinsam für eine digitale Zukunft im sozialen Sektor

Am 4. und 5. April 2025 findet in Olten der nächste Hack4SocialGood statt. Menschen aus dem Sozial- und dem Technikbereich arbeiten an diesen zwei Tagen gemeinsam an Lösungen für Herausforderungen sozialer Organisationen im Digitalbereich. Dieses gemeinsame Arbeiten von Lösungen wird von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm begleitet. Sei dabei und trage zur digitalen Zukunft des sozialen Sektors bei! 

Weitere Informationen finden Sie hier!


 

SKOS-MV 2025: «Integrationsagenda und 120 Jahre SKOS»

Vor 10 Jahren flüchteten innert kurzer Zeit über 60 000 Menschen in die Schweiz. Unser Land war darauf wenig vorbereitet. An der Mitgliederversammlung werden Analysen des bis heute Erreichten und konkrete Beispiele aus den Kantonen vorgestellt. Auf dem Podium werfen zentrale Akteur:innen der Integrationsagenda einen Blick zurück und in die Zukunft.12.06.2025, 09:30 bis 16:00 Uhr in Stans –zum Thema «Integrationsagenda und 120 Jahre SKOS».

Programm & anmeldung
SKOS-Forum: Einführung digitaler Fallführungssysteme

Wenn grosse Veränderungen anstehen, ist aktives Change-Management wichtig. Am Forum der SKOS und der Städteinitiative geben zwei Sozialdienste Einblick in die Praxis.

18.06.2025, 13:30 bis 18:00 Uhr im Volkshaus, Zürich – Forum SKOS und Städteinitiative zum Thema «Change Management bei der Einführung digitaler Fallführungssysteme».

PRogramm & anmeldung

 
Familienarmut: Koordination in den Kantonen

Armutsgefährdete und -betroffene Familien stehen vor vielen Herausforderungen. Dazu gehören neben finanzieller Not erschwerte Zugänge zu Arbeit, Bildung oder der Gesundheitsversorgung. Auch unzureichender Wohnraum oder -lage sowie soziale Isolation spielen eine Rolle. Diese multidimensionalen Herausforderungen erhöhen auch die Anforderungen an die Unterstützungssysteme in Kantonen.

Artikel FAchmagazin SKOS



SKOS
Monbijoustrasse 22
3000 Bern 14
Schweiz
031 326 19 19







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