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SKOS-Richtlinienmonitoring 2024 online 


Die SKOS führt alle drei Jahre ein Monitoring zu den SKOS-Richtlinien durch. Das SKOS-Monitoring zeigt den Umsetzungsstand der SKOS-Richtlinien in den Kantonen. Während die Harmonisierung in Bereichen wie dem Grundbedarf (GBL) Fortschritte macht, gibt es in anderen Bereichen nach wie vor Handlungsbedarf. Diese unterschiedlichen Regelungen führen dazu, dass unterstützte Personen je nach Kanton nicht dieselben Leistungen erhalten. Weitere Harmonisierungsbestrebungen wären daher wünschenswert. In ihren Schlussfolgerungen aus dem Monitoring 2024 empfiehlt die SKOS u. a. klarere Regelungen für junge Erwachsene, situationsbedingte Leistungen und Wohnkosten sowie mehr Unterstützung bei Bildung und Ausbildung. Ziel bleibt eine harmonisierte Sozialhilfe, die Menschen nachhaltig unterstützt. Lesen Sie mehr dazu im neuen Bericht!
Bericht
SKOS Innovationspool

Grundlagen für Mietzinsrichtlinien

Im Rahmen des SKOS-Innovationspools entwickelten die FHNW und die Sozialhilfe Basel-Stadt Grundlagen für Mietzinsrichtlinien. Da aufgrund der Heterogenität der Gemeinden diverse Indikatoren berücksichtigt werden müssen, wurde zwar auf einen einheitlichen Leitfaden verzichtet, stattdessen wurden die Vor- und Nachteile der Indikatoren erläutert. Daraus entstanden Empfehlungen für Gemeinden, Sozialbehörden, kantonale Sozialdienste und die SKOS. Letztere prüft nun deren Umsetzung und plant, das Instrumentarium zusammen mit der FHNW weiter zu optimieren. Die Ergebnisse werden an der Bieler Tagung präsentiert. 

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Absichtserklärung

SSO, VKZS und SKOS für bessere zahnmedizinische Versorgung

Die Schweizerische Zahnärzte-Gesellschaft (SSO), die Vereinigung der Kantonszahnärzte (VKZS) und die SKOS haben eine Absichtserklärung zur Verbesserung der zahnmedizinischen Versorgung armutsgefährdeter Menschen unterzeichnet. Geplant sind niederschwellige Angebote, bessere Information über Rechte sowie die Stärkung der Schulzahnpflege, um Zahnschäden frühzeitig vorzubeugen. Ziel ist die Integration Betroffener in die reguläre Versorgung und die Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen.

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Richtlinien-Revision

Schweizerischer Gemeindeverband nimmt Stellung

1499 der 2121 Gemeinden in der Schweiz sind Mitglied beim Schweizerischen Gemeindeverband SGV. Der Verband hat sich jüngst an der laufenden Vernehmlassung zur zweiten Etappe der SKOS-Richtlinienrevision beteiligt, da diese ein wichtiges Arbeitsinstrument für Gemeinden darstellen. In seiner Stellungnahme äusserte sich der Verband zu verschiedenen Punkten. Die Vernehmlassung dauert noch bis zum 19. Februar 2025. Entsprechende Informationen finden Sie auf der Webseite der SKOS unter skos-richtlinien/laufende-richtlinienrevision-2024.

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IV-Gutachten

Bei gravierenden Mängeln Neubeurteilung der Dossiers

Die Motion 25.3006 der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats fordert eine Änderung der Rechtsgrundlagen, damit Versicherte ein Revisionsgesuch stellen können. Dies wenn ein IV-Entscheid auf fehlerhaften Gutachten basiert, deren Verfasser von der Kommission für Qualitätssicherung in der medizinischen Begutachtung nicht mehr empfohlen werden. Anlass dazu sind gravierende Mängel in Gutachten der PMEDA AG, insbesondere vor der IV-Revision. IV-Stellen sollen bei entsprechenden Revisionsgesuchen die Arbeitsfähigkeit prüfen, den Beginn einer allfälligen Arbeitsunfähigkeit festlegen, berufliche Massnahmen gewähren und allfällige Rentenleistungen rückwirkend zusprechen.

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Ausschreibung 2025/26

Soziale Innovation gesucht

Der Schweizerische Verein zur Förderung der Sozialen Innovation bietet mittels «Innovation Booster» seinen Mitgliedern und (angehenden) Innovationsteams im jährlichen Zyklus finanzielle Unterstützung, ein Netzwerk von Expert:innen in der ganzen Schweiz sowie Hilfe und methodologische Unterstützung bei der Entwicklung innovativer Ideen. Für 2025 liegt der Fokus auf «Partizipation – Zusammen mit Nutzerinnen und Nutzern neue Angebote im Sozial- und Gesundheitswesen schaffen». Eine online Informationsveranstaltung ist für den 11. Februar 2025 geplant.

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Krankentaggeldversicherung

Koordination mit anderen Versicherungsleistungen

Im zweiten Teil der Serie (vgl. SKOS-Newsletter 10/2024) zur Krankentaggeldversicherung geht es um die Koordination mit anderen Versicherungen. Besprochen werden Schnittstellen mit der Arbeitslosenversicherung, Unfall- und Invalidenversicherung sowie der Erwerbsersatzordnung. Zudem geht es um das Zusammenspiel mit Renten sowie praktische Tipps zur juristischen Unterstützung. Ein wichtiger Fokus liegt auf komplexen Koordinationsfragen und der Vorleistungspflicht bei Überschneidungen. Der Beitrag liefert wichtiges Grundlagenwissen für eine professionelle Sozialberatung.

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Kanton Neuenburg

Neu individualisierte Beratung

Neuenburg hat per 2025 die harmonisierte individualisierte Beratung eingeführt. Sie wird an den Grad der Autonomie der unterstützten Personen angepasst. Menschen, die nur materielle Hilfe benötigen, erhalten administrative Unterstützung, während andere intensiver betreut werden. Ab September 2025 wird eine Sozialberatung für Personen ohne Anspruch auf materielle Hilfe angeboten, die punktuell bei der Klärung von Ansprüchen und dem Ausstieg aus dem Hilfesystem hilft. Zusätzlich werden kollektive Schulungen organisiert, um die Autonomie und soziale Integration der Betroffenen zu fördern.

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Kanton Glarus

Individuelle Prämienverbilligung ohne Antrag

Der Kanton Glarus will die Prämienverbilligung (IPV) künftig automatisch auszahlen. Versicherte mit tiefen und mittleren Einkommen sollen so ohne Antrag und komplizierte Formalitäten zu ihrer Prämienverbilligung kommen. Der Regierungsrat sieht darin eine sozialpolitisch und finanziell berechenbare Lösung, die sicherstellt, dass die IPV gezielt bei den Bedürftigsten ankommt. Hintergrund ist ein Gegenvorschlag zur Prämienverbilligungsinitiative, der die Kantone zu höheren Ausgaben verpflichtet. Der Regierungsrat wird der Landsgemeinde 2026 einen entsprechenden Antrag unterbreiten.

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120 Jahre SKOS
Im Jahr 1905 wurde die SKOS unter dem Namen Schweizerische Armenpflegerkonferenz gegründet. Die SKOS plant zwar keine grossen Feierlichkeiten anlässlich des 120-jährigen Jubiläums, möchte aber trotzdem von ihren Mitgliedern und Interessierten Feedback zum Funktionieren und Wirken der SKOS sammeln und die Rückmeldungen in Form eines kurzen Filmes mit Statements an der Mitgliederversammlung in Stans am 12. Juni 2025 vorstellen.
bezahlte Partnerschaft
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Herausforderung erwerbsorientierte Eingliederung? Dieses CAS-Programm vermittelt grundlegende Kompetenzen zur Gestaltung und Strukturierung von Einglie-derungsprozessen. Dies umfasst sowohl methodische Ansätze sowie Inhalte zur Stärkung der Gesundheit der Klient: innen und Beratungspersonen: lösungsorien-tiertes Coaching, Motivational Interviewing und die Gestaltung von Kooperations-prozessen. Darauf aufbauend werden ausgewählte arbeitsmedizinische, psycho-logische und ergonomische Kenntnisse für die berufliche Integration vermittelt.

Unterstützen Sie Klient:innen bei beruf-licher und sozialer Integration – fundiert und professionell.

Weitere Informationen finden Sie hier: fhnw.ch/s33

Nächster Start: 28. Februar 2025


 
Bieler Tagung 2025
27.03.2025, 09:30 bis 16:30 im Kongresszentrum Biel, zum Thema «Wohnen und Prekarität – Herausforderungen und Perspektiven».
ANMELDUNG & PROGRAMM

Save-the-Date - SKOS-Mitgliederversammlung 2025
12.06.2025, 09:30 bis 16:00 Uhr in Stans –zum Thema «Integrationsagenda und 120 Jahre SKOS». 
INFORMATIONEN

Save-the-Date - SKOS-Forum
18.06.2025, 13:30 bis 18:00 Uhr im Volkshaus, Zürich – Forum SKOS und Städteinitiative zum Thema «Change Management bei der Einführung digitaler Fallführungssysteme».
INFORMATIONEN

 
Zwischen sozialer Sicherheit und Asyllogik: Die Ausgestaltung der Asylsozialhilfe für vorläufig aufgenommene Kinder
Vorläufig aufgenommene Kinder erhalten in der Schweiz deutlich tiefere Sozialhilfeleistungen als andere Kinder. Diese Kürzungen können ihre Entwicklung und gesellschaftliche Teilhabe gefährden. Dies zeigen Interviews mit Fachpersonen, die im Rahmen einer Masterthesis durchgeführt wurden. INFORMATIONEN ZUR STUDIE



SKOS
Monbijoustrasse 22
3000 Bern 14
Schweiz
031 326 19 19







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