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SKOS baut Beratungsangebot für Mitglieder aus


Per 1. September 2021 wird das Beratungsangebot der SKOS neu organisiert. Wie bisher bietet die SKOS ihren Mitgliedern kompetente und kostenlose Beratung zu den SKOS-Richtlinien, zum Sozialhilferecht und verwandten Rechtsgebieten. Neu wird diese Beratung nicht mehr über die SKOS-Line erbracht, sondern über das SKOS-Beratungsforum.
Mitarbeitende von SKOS-Mitgliedern können sich ab sofort für das SKOS-Beratungsforum registrieren und erhalten so Zugriff auf eine stetig wachsende und interaktive Wissens-Datenbank, auf der Fragen zur Sozialhilfepraxis innerhalb weniger Tage beantwortet und nach Kantonen geordnet dargestellt werden. Anfragen können auch anonym gestellt werden.
Die persönliche Beratung über E-Mail und Telefon zu komplexen Fällen wird als kostenpflichtiges Zusatzangebot weitergeführt. Die Kosten werden in Form einer Jahrespauschale erhoben, die von der Grösse des Sozialdiensts abhängig ist.
Zum Beratungsangebot
Bieler Tagung vom 23.09.2021

Thema: Persönliche Hilfe in der Praxis

Die diesjährige Tagung findet wiederum im Kongresshaus Biel statt und befasst sich mit dem Stellenwert der persönlichen Hilfe in der Sozialberatung angesichts der knappen Zeitressourcen. Wie kann ein optimales Angebot aussehen? Praktikerinnen und Praktiker erhalten Inputs und Impulse für ihre tägliche Arbeit. 6 Workshops bieten die Möglichkeit, Praxisbeispiele und Konzepte aus der Stadt Zürich, der Gemeinde Hochdorf, des Kantons Waadt, des Kantons Genf, der Wohnhilfe Casanostra in Biel und des Supported Employment Ansatzes des Vereins maxi.mumm kennenzulernen.

Teilnahme an der Tagung mit Covid-Zertifikat. 

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Kampagne

«Einfach besser!» zur Förderung der Grundkompetenzen

Die interkantonale Konferenz für Weiterbildung und der Schweizer Dachverband Lesen und Schreiben lancieren die nationale Kampagne «Einfach besser!». Diese soll Erwachsene, die Schwierigkeiten im Bereich Grundkompetenzen haben, zu einem Kursbesuch für Lesen, Schreiben, Rechnen oder Computer motivieren. Gleichzeitig soll die Öffentlichkeit über das Thema informiert werden. Marketinginstrumente und Sensibilisierungsmaterialien stehen zur freien Benutzung bereit, die von Sozialdiensten bezogen, angepasst und unter der gemeinsamen Dachmarke «Einfach besser!» regional eingesetzt und/oder weitergegeben werden können.

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Interinstitutionelle Zusammenarbeit

Sozialversicherungsansprüche von Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen im Überblick

Die nationale Interinstitutionelle Zusammenarbeit (IIZ) erstellte erstmals eine Übersicht, welche Fragen zu sozialversicherungsrechtlichen Ansprüchen der Personen im Asylbereich beantwortet. Sie gibt Klarheit, wer, wann, welchen Rechtsanspruch hat und unterstützt das Subsidiaritätsprinzip der Sozialhilfe. Fachpersonen können so auf aufwendige Abklärungen verzichten und zeitnah Leistungen bei den Sozialversicherungen geltend machen.

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partizipation

«Hilfe ich muss zum Sozialamt!»

Am Beispiel des Intake-Verfahrens des Sozialamtes der Stadt Kriens analysiert die ehemalige Fachverantwortliche Cornelia Lorenz in ihrer 140-seitigen MAS Arbeit das Aufnahmeverfahren aus Sicht von rund 60 Betroffenen. Diese gaben Auskunft, wie sie den Erstkontakt und die Beratungsgespräche empfanden, die Beschaffung der relevanten Unterlagen, etc. Kritische Rückmeldungen gab es bezüglich der Wartezeiten. Die Arbeit schliesst mit dem Wunsch, Betroffene vermehrt einzubeziehen und genug Ressourcen zur Verfügung zu stellen.

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SKOS Rechtsberatung

Wir suchen Verstärkung (20 %)

Die SKOS berät ihre Mitglieder (insbesondere Sozialdienste) in Fragen zu den SKOS-Richtlinien, zum Sozialhilferecht und verwandten Rechtsgebieten. Zur Ergänzung des Beratungsteams suchen wir eine dritte Person als juristische Fachkraft (Pensum: 20 %). Die Beratungen werden hauptsächlich über das neu lancierte SKOS-Beratungsforum erbracht, welches ausschliesslich Mitarbeitenden von SKOS-Mitgliedern offensteht. Die Bewerbungsfrist läuft bis spätestens 31. August, Stellenantritt per 1. Oktober 2021 oder nach Vereinbarung.

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call for papers

Sozialpolitisches Erdbeben Covid-19: Bieler Tagung 2022

Nach zwei herausfordernden Jahren, die die Gesellschaft vor ganz neue Fragen gestellt hat, wird die Bieler Tagung 2022 Möglichkeiten bieten, sich mit den zukünftigen sozialpolitischen Herausforderungen und auch Chancen auseinanderzusetzen. Unter dem Arbeitstitel «Sozialpolitisches Erdbeben Covid-19 – Was lernen wir daraus für die Zukunft?» lädt die SKOS Fachpersonen aus der Politik, Verwaltung, Forschung und Praxis ein, ihre Projekte, Studien, Programme oder Dienstleistungen an der Tagung vorzustellen, Anwendung und Umsetzung mit anderen Teilnehmenden zu diskutieren.

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gesundheit

Gesundheitsversorgung für Armutsbetroffene

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) untersucht in Forschungsprojekten, wie sich Armut und Sozialhilfebezug auf die Inanspruchnahme von Leistungen der Gesundheit auswirken. Ausgehend von diesen Analysen sollen mit Akteuren in der Praxis gangbare Wege zur Optimierungen der Gesundheits-Versorgung für Sozialhilfebeziehende und Armutsbetroffene diskutiert werden. Das BAG stellt auf seiner Webseite eine umfangreiche Dokumentation zum Thema zur Verfügung.

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sodk  Jahresbericht

Zusammenhalt und Sozialpolitik im Zeichen der Schutzmassnahmen

Der Kampf gegen das Coronavirus hat die Arbeit der SODK mit Nathalie Barthoulot, als ihrer neuen Präsidentin fast während des ganzen Jahres 2020 stark beeinflusst. Zusammen mit ihren Kolleginnen und Kollegen, die für das Gesundheitswesen zuständig sind, waren die kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren an vorderster Front damit beschäftigt, die Folgen der Epidemie zu bewältigen. Sämtliche Handlungsfelder der SODK waren betroffen und ihre Organe waren das ganze Jahr enorm gefordert.

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Wechsel in der SKOS Geschäftsleitung
Nach rund drei Jahren Amtszeit ist Jris Bischof (ZG) im März aus der SKOS Geschäftsleitung  (GL) zurückgetreten. Wir freuen uns, dass Verena Wicki-Roth, vom Gremium der Zentralschweizer Amtsleitenden für die Nachfolge vorgeschlagen und vom SKOS Vorstand in die GL gewählt wurde. Verena Wicki ist seit 2020 Vorsteherin des kantonalen Sozialamt Nidwalden. 

 
Auch Kanton Schaffhausen soll GBL der Teuerung anpassen
Der Kanton Schaffhausen erlässt seine Richtlinien seit Jahrzehnten in Anlehnung an die SKOS-Richtlinien und hat insbesondere immer die Höhe des Grundbedarfs (GBL) für den Lebensunterhalt übernommen. Die Regierung hat auch die neuerliche Empfehlung aufgegriffen und schlägt dem Kantonsrat vor, den Grundbedarf per 1.1.2022 auf CHF 1006 anzupassen. Sofern dieser am 23.08.2021 zustimmt, zieht der Kanton mit der Mehrheit der Ostschweizer Kantone gleich. 

 
Analyse zu den Auswirkungen der Reduktion der Fallbelastung in der Sozialberatung der Stadt Winterthur – Schlussbericht Büro BASS 
Aufgrund der Ergebnisse des Pilotprojektes zum Fallzahlenmonitoring hat der Stadtrat von Winterthur beschlossen, die Personalressourcen für die Sozialberatung auf vier Jahre befristet zu erhöhen. Das Büro BASS hat die Auswirkungen dieser flächendeckenden Falllastsenkung (von dauerhaft über 120 auf unter 80 zu betreuende Dossiers pro Vollzeitstelle) in einer Begleitstudie vertieft untersucht und analysiert, wie sich diese auf die Kosten pro Sozialhilfefall, auf die Erwerbsintegration der Betroffenen sowie auf die Häufigkeit von Ablösungen auswirkt. Im Fokus stand weiter die Frage, ob sich der Ausbau der personellen Ressourcen für die Stadt auch finanziell rechnet und dadurch die Sozialhilfeausgaben gesenkt werden können. 
SCHLUSSBERICHT BÜRO BASS

 
Sozialpolitik-Talk vom 22.09.2021, 16.30 – 17.45 Uhr
In den vergangenen Jahren ist die Quote von Ausländerinnen und Ausländern in der Sozialhilfe überdurchschnittlich stark gefallen. Private Hilfswerke verzeichneten gleichzeitig eine Zunahme von Unterstützungsgesuchen von Personen, die Sozialhilfe beantragen könnten, dies aber nicht tun, weil sie fürchten, ihre Niederlassungsbewilligung zu verlieren. Zum Thema «Nichtbezug von Sozialhilfe in der Migrationsbevölkerung» diskutieren im Rahmen des Sozialpolitik-Talks Personen aus der Forschung und Politik über die Ursachen und Folgen dieser Entwicklung. Insbesondere wird auf die Rolle des Migrationsrechts eingegangen, das Sozialhilfebezug als fehlende Integration deutet und die Konsequenzen dafür stetig verschärft. 
INFOS & ANMELDUNG

Stadt Biel, Monat der Prekarität, 20.10.2021, 16.00 – 19.00 Uhr
Beteiligung im sozialen Bereich - Vorstellung verschiedener partizipativer Projekte und Diskussion am runden Tisch.
INFOS & ANMELDUNG



SKOS
Monbijoustrasse 22
3000 Bern 14
Schweiz
031 326 19 19







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