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Überbrückungsleistungen für Arbeitslose über 60: Inkrafttreten per 1. Juli 2021  


Das neue Bundesgesetz und die Verordnung über Überbrückungsleistungen für ältere Arbeitslose (ÜL) treten am 1. Juli 2021 in Kraft. Damit wird ein wichtiges Anliegen der SKOS umgesetzt. Die ÜL richten sich an Personen, die nach dem vollendeten 60. Altersjahr von der Arbeitslosenversicherung ausgesteuert werden. Sie sollen die Existenz ausgesteuerter älterer Personen bis zum Erreichen des Rentenalters sicherstellen. Die kantonalen Ausgleichskassen haben dazu ein detailliertes Merkblatt publiziert (Merkblatt 5.03). Weitere Informationen finden sich auf der Seite des BSV.

In Zukunft werden die Sozialdienste diese neue Sozialversicherung in die Abklärungen der Subsidiarität einbeziehen. Welche Fragen sich daraus ergeben, ist im Moment noch schwierig abzuschätzen. Die SKOS wird Fragen und Erfahrungen aus der Praxis rund um die Überbrückungsleistungen sammeln und zeitnah entsprechende Antworten auf ihrer Website publizieren.
Merkblatt der kantonalen Ausgleichskassen
Webseite BSV
Selbständigerwerbende 

SKOS Webinar stiess auf grosses Interesse 

Vor der Corona-Pandemie waren Selbständige in der Sozialhilfe eine Randerscheinung. Da ihnen wegen der Pandemie das Geschäft eingebrochen ist, werden mit Ende der vorgelagerten Leistungen Selbständige in der Sozialhilfe zunehmen. Im Rahmen der wirtschaftlichen Sozialhilfe braucht es daher Instrumente, um dieser Klientel gerecht zu werden. Das SKOS Webinar vom 2. Juni 2021 befasste sich mit den Herausforderungen, die sich den Sozialdiensten mit dem vermehrten Eintreffen der Selbständigen in der Sozialhilfe stellen. Es nahmen über 330 Personen am Webinar teil.

Aufzeichnung
Fragen & Antworten (nur für Mitglieder)
zeitschrift Zeso 2/21

Herausforderungen für Sozialdienste bei der Unterstützung von Selbständigen

Auch die neuste Ausgabe der ZESO widmet sich den Selbständigerwerbenden. Fragen, wie und wann Selbständigerwerbende Anrecht auf Unterstützungsleistungen haben, was zu tun ist, wenn sie verschuldet sind oder was passiert, wenn diese Hilfen auslaufen, werden von Fachexpert*innen beantwortet. Zu lesen ist in der neuen ZESO auch ein Interview mit der Direktorin des BAG Anne Lévy, eine Reportage über die Stiftung «Wetterbaum», eine Hilfestellung zur Budgeterstellung trotz unsicherer Entwicklung, und vieles mehr.

ZESO Webmagazin     
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«armut ist kein verbrechen»

SKOS unterstützt Vorstoss zum Ausländer*innen Gesetz AIG

Seit der Verschärfungen im Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer und über die Integration (AIG), stellen viele Sozialdienste einen Anstieg der Zahl der Personen mit ausländischer Nationalität fest, die auf Sozialhilfebezug verzichten. Grund dafür ist die Befürchtung, dadurch den Aufenthaltsstatus zu verlieren. Die Parlamentarische Initiative Marti «Armut ist kein Verbrechen» verlangt eine Änderung des AIG. Wer sich 10 Jahre oder mehr ununterbrochen in der Schweiz aufhält, soll keine ausländerrechtlichen Konsequenzen wegen Sozialhilfebezug befürchten müssen. Die SKOS unterstützt dieses Anliegen und hat ihre Haltung der zuständigen Nationalratskommission SPK in einem Brief dargelegt. Diese hat der parlamentarischen Initiative Ende Mai zugestimmt.

Parlamentarische Initiative Marti

Bundesamt für statistik

Ein Drittel der Sozialhilfebeziehenden sind Kinder und Jugendliche

Der statistische Bericht 2021 über Familien in der Schweiz des Bundesamtes für Statistik vermittelt ein umfassendes Bild der Lebenssituation von Familien und zeigt einige Aspekte der jüngsten Entwicklungen. Er präsentiert unter anderem in Kapitel 9 die neuesten Zahlen zur Einkommensarmut und materiellen Entbehrung, sowie Kinder, Jugendliche und Familien in der Sozialhilfe. Ein ebenfalls aufschlussreicher Teil beschäftigt sich mit der sozialen Sicherheit für Familien und Kinder.

Statistischer Bericht 2021


sommerzeit 

Reduzierte Präsenz der SKOS Geschäftsstelle 

Die Geschäftsstelle der SKOS ist in den Ferienwochen vom 13. Juli bis 7. August 2021 nur reduziert besetzt. Wir beantworten Ihre Fragen und Anliegen per Mail gerne innert 48 Stunden.

www.skos.ch





 
Frühlingskonferenz Städteinitiative:
Die sozialen Auswirkungen der Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie zeigt Lücken im Sozialsystem auf und diese werden besonders sichtbar in den Städten. Dieses Fazit zog Nicolas Galladé, Präsident der Städteinitiative Sozialpolitik, an der diesjährigen Frühlingskonferenz in Lausanne. Die Frühlingskonferenz der Städteinitiative Sozialpolitik vom 11. Juni 2021 widmete sich den sozialen Auswirkungen der Corona-Pandemie. Monika Bütler, Ökonomin und Mitglied der National Covid-19 Science Task Force zeigte auf, dass das verfügbare Einkommen während der Corona-Krise bei Geringverdienenden deutlich sank.
weitere informationen

 
Nationale Tagung Biel 2021 am 23. September 2021, Kongresshaus, Biel

Mit den angekündigten Öffnungsschritten können wir davon ausgehen, die nationale Tagung im September vor Ort in Biel durchführen zu können. Sie befasst sich mit dem Auftrag und der Ausgestaltung der persönlichen Hilfe in der Sozialberatung. Welchen Stellenwert hat sie angesichts der knappen Zeitressourcen? Wie kann ein optimales Angebot aussehen? Praktikerinnen und Praktiker erhalten Inputs und Impulse für ihre tägliche Arbeit. Workshops bieten die Möglichkeit Praxisbeispiele und Konzepte aus der Stadt Zürich, der Gemeinde Hochdorf, des Kantons Waadt, des Kantons Genf, der Wohnhilfe Casanostra in Biel und des Supported Employment Ansatzes des Vereins maxi.mumm kennenzulernen.
programm & anmeldung

 
Digitalisierung: Leitungspersonen im Sozialbereich gefordert

Die Covid-19-Pandemie hat auch im Sozialwesen ihre Spuren hinterlassen. Je nach Situation wurden in den Organisationen unter hohem Zeitdruck digitale Lösungen eingeführt, um trotz der Einschränkungen die Kommunikation mit Klient*innen und innerhalb der Organisation sicher zu stellen. Das kooperative Forschungsprojekt «through2gether» der Hochschule Soziale Arbeit FHNW und sozialinfo.ch geht diesen digitalen Entwicklungen nach. 
Studie «Through2gether»



SKOS
Monbijoustrasse 22
3000 Bern 14
Schweiz
031 326 19 19







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